Avidya

Avidya ist ein Sanskrit-Wort, das buchstäblich “Unwissenheit”, “Fehlkonzeptionen”, “Missverständnisse” und “falsches Wissen” bedeutet, und es ist das Gegenteil von Vidya. In der yogischen Philosophie geht Avidya weit über gewöhnliche Unwissenheit hinaus und wird als fundamentale Blindheit gegenüber der Realität bezeichnet.

Im Ayurveda und in der Yoga-Philosophie wird Avidya oft als die Unwissenheit von unserem wahren Selbst interpretiert. Es ist auch eng mit den Kleshas verbunden, den Quellen des Leidens. Avidya ist der erste Klesha und wird als die Wurzel der folgenden vier Kleshas angesehen.
Die fünf Kleshas sind Avidya (Unwissenheit), Asmita (Egoismus oder Ich-Binheit), Raga (Anhaftung), Dvesha (Abneigung) und Abhinivesha (Angst vor dem Tod und Klammern an das Leben).

Ayurvedische Weisheit besagt, dass im Universum gleichzeitig zwei Kräfte wirken. Eine ist Vidya, die andere ist Avidya. Vidya bedeutet Wissen, Weisheit und Verständnis, während Avidya das Gegenteil ist.

Aus unserem Blog:

Petra Wolfinger im Podcast Interview zu Menopause und Sexualität

Sexualität in der Menopause mit Petra Wolfinger

Petra Wolfinger erzählt im Interview, wie Ayurveda auf Sexualität schaut und wie sich Lust und Erleben von Sexualität in der Menopause verändern. Dieses Interview ist keineswegs nur für Frauen spannend ... Petra gibt auch Einblicke in die tiefgründige Ayurveda Sichtweise auf weibliche und männliche Energien, die in uns spielen und, dass sich Frauen und Männer gegenseitig von einem „zu viel“ der eigenen Energie erlösen und uns so ganz werden lässt. Dieses Interview deckt viele spannende Facetten des Frau-Seins und der Polarität im weiblich-männlichen (Miteinander-)Seins ab und wird durch Petras Beobachtungen und Erfahrung aus über 20 Jahren Ayurveda lebendig und lebensnahe.

Podcast: Zeit mit sich selbst – Meditation und Spiritualität als Quelle der Kraft mit Florian Palzinsky

Meditation und Spirituatlität sind Quellen der Kraft, sagt Meditations- und Yogalehrer Florian Palzinsky. Im Interview erzählt er nicht nur seinen eigenen Weg, er inpsiriert auch zu mehr "Zeit mit sich selbst" und spricht über die innere Haltung, die sich dadurch ändert.