Podcast: Fehler beim Detox vermeiden mit Andrea Geir

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Viele Detox-Kuren versprechen schnelle Erfolge, aber fühlen sich oft falsch an: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Heißhunger – und nach ein paar Tagen ist alles wie vorher. Ayurveda zeigt uns einen sanfteren Weg: Entgiften ohne Hungern, mit saisonal angepasster, typgerechter Ernährung und Routinen, die Dein Verdauungsfeuer (Agni) stärken.

Zu Gast: Andrea Geir, Ayurveda-Praktikerin (Therapeutin), Yoga Lehrerin und Dozentin an der Jadeflower Academy

In dieser Episode erfährst Du:

✔ Warum viele klassische Detox-Kuren nicht funktionieren
✔ Die 3 Phasen eines ayurvedischen Detox – für eine nachhaltige Reinigung
✔ Was Kapha mit Frühjahrsmüdigkeit zu tun hat – und wie Du es loswirst
✔ Wie Du mit einfachen Routinen Deine Verdauung & Energie verbessern kannst

Mehr zu Andrea Geir
Website: www.yogarunde.at

Hier gehts zum Blogartikel zum Thema Detox im Frühling.

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Podcast: Ayurveda und der weibliche Körper mit Dr.med. Helene Atalla

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In dieser Episode tauchen wir in ein Thema ein, das jede Frau betrifft – egal in welcher Lebensphase sie sich gerade befindet: Was bedeutet es, als Frau im Einklang mit der eigenen Natur zu leben? Wie können wir Zyklus, Schwangerschaft oder Wechseljahre bewusst unterstützen, statt sie als Herausforderung zu erleben? Und warum fühlen sich viele Frauen manchmal unausgeglichen, müde oder überfordert, obwohl sie „eigentlich alles richtig machen“?

Um all diese Fragen zu beantworten, habe ich eine ganz besondere Expertin aus unserem Lehrerteam eingeladen: Dr. Helene Atalla

Dr.med. Helene Atalla ist Fachärztin für Innere Medizin, Ärztin für Allgemeinmedizin und Spezialistin für Ayurvedamedizin mit Praxis im Schloss Puchenau nahe Linz in Oberösterreich. Sie betrachtet die ganzheitliche Sicht des Ayurveda als ideale Ergänzung zur Schulmedizin.

Das Interview entstand als Newmoon Talk, unser kostenfreies Webinar-Format, das wir jeden Monat hosten. Im zweite Teil des Interview hörst Du spannende Teilnehmer-Fragen rund um das Thema Frau sein und Gesundheit allgemein.

In diesem Episode erfährst Du:
✔️ Wie Ayurveda den weiblichen Körper ganzheitlich betrachtet
✔️ Wie sich unsere Dosha-Balance im Laufe des Zyklus verändert
✔️ Ayurvedische Sicht auf Menstruation, Schwangerschaft & Wechseljahre
✔️ Welche Faktoren Deinen Zyklus beeinflussen und wie Du Beschwerden sanft ausgleichen kannst
✔️ Häufige Beschwerdebilder und ihre Ursachen
✔️ Praktische Ernährungstipps & Rituale speziell für Frauen

Mehr zu Dr. Helene Atalla
Website: https://www.drheleneatalla.at
Instagram: https://www.instagram.com/dr_med_helene_atalla/

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Brustkrebs-Vorsorge mit Ayurveda mit Dr.med. Petra Barron

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Du hörst in dieser Episode die Aufnahme eines NewmoonTalks zum Thema „Brustgesundheit und Brustkrebs-Vorsorge aus Ayurveda Sicht“ mit Gast-Rednerin Dr.med. Petra Barron, Humanmedizinerin und Ayurveda Ärztin mit Schwerpunkt Schwerpunkt auf Ayurveda und biologische Krebstherapie. Sie begleitet Patient:innen in ihrer integrativen Privatpraxis in Deutschland und gibt ihr Wissen zum Thema Krebs auch bei der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg weiter, bei der sie in der Patientenberatung und als Vorstandsmitglied tätig ist.
Ihr Buch „Aktiviere Deine Selbstheilungskräfte“ richtet sich an alle, die ihre Gesundheit selbstwirksam in die Hand nehmen möchten.

Das erfährst Du im Interview:

  • Warum Brustkrebs ein Herzensthema von Dr. Petra Barron ist
  • Warum Ayurveda für sie der Weg zu ganzheitlicher Medizin mit Selbstwirksamkeit ist
  • Wie kommt es aus zum Krebs? Was sagt Ayurveda dazu?
  • Einflussfaktor „Umwelthormone“ und die Rolle des eigenen Östrogen-Haushalts
  • Wie Stress unseren Hormonhaushalt und das Organsystem beeinflusst
  • Risikofaktoren für Krebserkrankungen
  • Vorsorge aus Ayurveda und schulmedizischer Sicht
  • Die Rolle des Jodspiegels
  • Krankheitsstadien / Faktoren, die zum Brustkrebs führen können
  • Ayurvedische Kräuter für den Hormonhaushalt
  • Mikronährstoffe – Braucht es Nahrungsergänzungsmittel?

Zum Interview mit Video auf Youtube

Mehr über Dr.med. Petra Barron:

WebSite: www.drpetrabarron.de
Instagram: instagram.com/dr.petra.barron
Buch auf Thalia: www.thalia.at


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Interview Transkript (automatisch erstellt)

„Wir haben ja ständig Krebszellen, nicht nur Brust, sondern im ganzen Körper. In der Regel haben wir da so einen Selbstreinigungsmechanismus. Die begehen sozusagen einen programmierten Selbstmord und werden dann vom Immunsystem erkannt und aufgeräumt. Und erst wenn das nicht klappt, weil entweder eine genetische Vorbelastung da ist, plus zusätzlich das Immunsystem nicht greifen kann und andere Faktoren da sind, dann kann es zu einer Krebserkrankung kommen.“

Herzlich willkommen bei Folge 35 von Verstehe Eier wieder, verstehe dich.

Mein Name ist Ursula Feuerherd und du hörst den Podcast der Jade Flower Academy.

Das Interview heute zum Thema Brustkrebsvorsorge stammt aus unserem letzten Newmoon Talk mit Dr. Petra Barron.

Du erfährst darin, welche Einflussfaktoren in unserem Alltag zu Krebs führen können und was Ayurveda und Schulmedizin zum Thema Vorbeugung raten.

Das Interview ist voll von praktisch anwendbaren Tipps und du hörst dabei, welche Zusammenhänge es zwischen Hormonhaushalt, Darmflora, Organgesundheit und mentaler Stabilität zum Thema Krebserkrankung gibt.

Dr. Petra Barron ist Humanmedizinerin mit Schwerpunkt auf Ayurveda und biologische Krebstherapie.

Neben ihrer integrativen Privatpraxis gibt sie ihr Wissen auch bei der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr in Heidelberg weiter, bei der sie in der Patientenberatung und als Vorstandsmitglied tätig ist.

Sie hat außerdem ein Buch geschrieben, Aktiviere deine Selbstheilungskräfte, das ich jedem empfehlen kann, der seine Gesundheit selbstwirksam in die Hand nehmen möchte.

So, jetzt aber zum Interview zum Thema Brustgesundheit und Brustkrebsvorsorge.

Ich wünsche dir viel Freude beim Hören.

Warum ist denn das Thema Krebs und Brustkrebs für dich so im Fokus?

Das ist tatsächlich eine gute Frage.

Also ich bin da gefühlt hineingerutscht, aber ich glaube ja eigentlich nicht an Zufälle.

Also das glaube ich schon lange nicht mehr, dass es sowas gibt.

Und natürlich, wie wahrscheinlich fast alle inzwischen, habe ich natürlich auch in der Familie schon Fälle gehabt.

Also als ich noch ein Kind war, ist meine Oma, die mir ein ganz, ganz, ganz wichtiger Mensch war in meinem Leben.

Also ich bin im Prinzip jeden Tag dort gewesen, weil meine Mutter gearbeitet hat.

Die ist sehr jung, mit 62 an Brustkrebs gestorben.

Da habe ich aber noch überhaupt nicht, da war ich zwölf.

Da habe ich natürlich noch gar nicht dran gedacht, ich studiere jetzt Medizin, damit ich da in der Richtung was machen kann.

Aber vermutlich hat es schon geprägt.

Also während ich dann studiert habe, ist meine Tante noch erkrankt.

Das ist aber Gott sei Dank alles gut ausgegangen, wurde auch früh erkannt.

Und da ist seit Jahren, Jahrzehnten jetzt nichts mehr.

Und trotzdem scheint es fast, als wären so die Entscheidungen, die ich getroffen habe, gerade in der Medizin, also welche Fachrichtung ich mache und so weiter.

Das war alles so ungeplant, aber wahrscheinlich unbewusst dann doch gelenkt.

Also ja, dass ich eben in die Frauenheilkunde gegangen bin und dass ich nachher dann auch viel im Chemo-Zimmer gearbeitet habe und da einfach gemerkt habe, es braucht mehr.

Es reicht nicht, was wir in der Schulmedizin bieten.

Es reicht auf einem menschlichen Level nicht.

Und ja, es fehlt einfach so viel, was man den Menschen, den Frauen mit an die Hand geben kann, was sie selber machen können, vorbeugend, aber natürlich auch begleitend zu den Therapien.

Und es gibt auch eine gar nicht so ganz kleine Zahl an Frauen, die ganz mutig, aber deshalb auch Beratung wichtig, auch bewusst andere Wege gehen.

Und es gibt auch andere Wege, es gibt eben auch die Begleitung.

Es führen viele Wege nach Rom.

Und das ist ganz wichtig, dass man sich da die richtigen Partner an die Seite holt, dass man auch über den Tellerrand schaut.

Da hat es natürlich auch geholfen, dass ich in verschiedenen anderen Medizinsystemen gelebt und gearbeitet habe.

Also ich war auch in Kanada, habe dort gearbeitet, in England eine ganze Weile verbracht und dann in Australien selber meine Kinder gekriegt und das System von der anderen Seite her kennengelernt.

Und ja, also auch das, was bei uns der absolute Goldstandard ist, ist dort halt durchaus auch anders.

Nicht viel, aber in Nuancen eben schon.

Das Aller-Allerwichtigste, ich glaube, da brauche ich eigentlich niemandem sagen, ist die Selbstwirksamkeit, sodass wir da einfach wissen dürfen, es gibt wirklich viel, wo wir selber ansetzen können und wo es auch Daten gibt, also wo wir auch Evidenz haben, auf die ja immer so gepocht wird.

Es ist eben nicht so, ist weiter wie vorher und wir machen und du hältst die Klappe.

Also tatsächlich höre ich das teilweise immer noch erschreckenderweise, aber Gott sei Dank sehr, sehr selten.

Man kann viel tun, so.

Ist das auch der Punkt, der dich zum Allerwider gebracht hat oder was hat dich da für geöffnet und begeistert?

Ja, wieder so ein Zufall.

Also wer mich schon kennt, der kennt die Story auch.

Nein, es gibt keine Zufälle.

Ich denke, ich bin auch da gelenkt worden.

Ich habe, wie gesagt, in der Klinik damals einfach gemerkt, mir fehlt hier was.

Also mir fehlt hier der ganzheitliche Aspekt.

Mir fehlt die Seele in der Medizin.

Und dann hatte ich Zeit in meinem Urlaub.

Ich musste meinen Resturlaub nehmen und es war ein festgesetztes Zeitfenster.

Und ich dachte, gut, den kann ich ja jetzt auch mal für eine Fortbildung nutzen.

Und dann gab es gerade einen Kurs in Deutschland, der hat genau in diesen Urlaub reingepasst.

Und dann bin ich da halt hingelaufen und habe noch am ersten Tag gedacht, oje, wo bin ich denn hier gelandet?

Elementelehre, wir sind doch nicht im Mittelalter.

Ich war auch völlig vom Studium, total verkopft, Schulmedizin.

Also irgendwie wusste ich, da muss noch mehr sein.

Aber ich fand es merkwürdig.

Tja, nicht lange.

Dann ging es um die Duschers und dann ging es um, wer wir so sind.

Und ich habe mich halt vorher gefunden und konnte Dinge über mich oder bekam Dinge über mich erklärt, wo ich immer dachte, ich bin irgendwie kaputt.

Also irgendwie, ich lerne ganz schnell, aber ich vergesse es auch ganz schnell wieder, wenn ich es nicht anwende.

Ich reagiere mit gewissen Symptomen, wenn ich zu viel Action habe im Leben.

Also ihr hört es schon raus, wer sich ein bisschen mit Ayurveda auskennt.

Ich bin vom Körper vielleicht doch durchaus pitter, aber vom Kopf her ziemlich warter.

Ganz viele Ideen und ganz viel zack, zack, zack.

Und ja, so bin ich dann halt natürlich, war ich huckt.

Ja, also dann war klar, ich will mich da mit näher beschäftigen.

Und seitdem, das ist jetzt, keine Ahnung, 25, fast 30 Jahre her, glaube ich, nee, 25, finde ich das einen ganz, ganz spannenden Ansatz.

Man muss halt umdenken.

Also wenn man aus der schulmedizinischen, wissenschaftlichen Sicht kommt, dann ist Ayurveda was anderes.

Aber er bietet so, so viel.

Und ich war dann ja auch noch mal ein paar Monate in Indien und habe da weiter studiert und, ja, lerne, lerne, man lernt nicht aus.

Ja, ja, ja, danke für deinen Einblick in deine Ayurveda-Geschichte.

Dann lass uns einsteigen ins Thema Brustkrebs.

So sagt der Ayurveda dazu, wie kann man vorsorgen?

Also bei Krebs ist es ja nach wie vor so, dass wir nur ganz selten eine ganz geradlinige Ursache erkennen können.

Das suchen wir zwar immer, das gibt uns Sicherheit.

Danach sucht auch die Medizin und die Wissenschaft ja immer gerne.

Aber was wir heute definitiv wissen, ist, dass jegliche Krebserkrankungen eigentlich immer ein multifaktorielles Geschehen sind.

Also es ist nicht, wir haben die eine Ursache, es sei denn, ich habe jetzt eine ganz massive Strahlenexposition oder, also Stichwort Tschernobyl oder sowas.

Ansonsten spielen hier immer viele Faktoren mit rein.

Und das ist tatsächlich auch der Grund, warum ich mich so diesen, du hast es vorhin gesagt, der Basis oder den Basics verschrieben habe inzwischen.

Weil wir feststellen, dass wir in einer Gesellschaft leben, die eigentlich überhaupt nicht mehr so gesundheitsfördernd ist.

Wir haben zwar im Moment noch, wobei die tendenziell rückläufig sind, im Moment noch eine steigende Lebenserwartung oder eine sehr hohe Lebenserwartung.

Wir haben aber auch eine deutliche Zunahme von chronischen Erkrankungen und eben auch von Krebserkrankungen.

Und gerade im Bereich Brustkrebs, da sehen wir definitiv einen Anstieg.

Die Frauen werden auch jünger.

Das kann natürlich jetzt auch an den Früherkennungsprogrammen liegen, dass man einfach mehr früher abfängt.

Das scheint aber nicht die Zahlen abzudecken.

Das heißt, es läuft irgendwas in unserem Leben, in unserer Gesellschaft nicht so, wie es eigentlich sollte.

Und klar, man kann jetzt natürlich erstmal hingucken, die meisten Brustkrebsarten sind hormonabhängig.

Nicht alle, aber die meisten.

Das heißt, wir können natürlich auch hinschauen, was haben wir denn da für eine Problematik.

Aber das deckt auch nicht alles ab.

Ich sage dazu gerne was, weil wir haben natürlich immer mehr sogenannte Xenoöstrogene in unserer Ernährung, in unserer Kosmetik, in unserer Umwelt, die belasten uns.

Wir haben sie in unserem Leitungswasser, weil viele Frauen auch die Pille nehmen.

Und natürlich, dass nicht komplett rausgefiltert werden kann.

Also wir haben von daher schon eine Belastung.

Sehen wir ja auch daran, dass die Pubertät immer früher wird.

Ich habe gerade vorgestern gesehen, in den USA ist man jetzt bei einem Eintrittsalter in die Pubertät von 10 Jahren.

Also das ist verrückt.

Das ist wirklich krass.

Also die Hormone, die wir zu uns nehmen, die verfrühen den ganzen Prozess.

Genau.

Das ist zum einen Weichmacher in Plastikverpackungen, Plastikwasserflaschen, die wir haben.

Also das vergisst man gerne.

Die stehen ja teilweise auch monatelang in irgendeinem Lager.

Und wenn das dann noch warm wird, dann erst recht.

Natürlich ist alles eingepackt.

Also immer vorsichtig, wenn eingepackt und Wärme noch dazukommt.

Also Plastik und Wärme.

Keine gute Idee.

Am besten dann noch irgendein fettiger Faktor.

Beispiel das Brathähnchen unter der Wärmelampe.

Eigentlich, was Mikroplastik und diese Weichmacher angeht, überhaupt nicht gut.

Aber wir haben sie auch in der Kosmetik, die wir uns freiwillig auftragen.

Also ich weiß nicht, ob ihr da schon mal was dazu gemacht habt, aber im Ayurveda sagt man eigentlich, dass auf die Haut nichts kommen soll, was man nicht auch essen kann.

Weil wir über die Haut unser größtes Organ und auch unser größtes Entgiftungsorgan eben auch aufnehmen.

Also wir nehmen diese Stoffe natürlich auch über die Haut auf.

Das wären vor allen Dingen die Phthalate und die Parabene, an die man da denken muss.

Also das sind natürlich Faktoren, die kann ich bedingt beeinflussen.

Bedingt sage ich, ich kann mir bei der Kosmetik, beim Putzmittel, bei der Ernährung natürlich Gedanken machen.

Aber wo sie sonst drin sind, also Spritzmittel, also Pestizide, Herbizide, was wir über die Nahrung da bekommen, was wir über das Trinkwasser bekommen, über den Feinstaub, da habe ich keinen Einfluss drauf.

Das bleibt dann einfach erhalten.

Wie viel, denkst du, dass diese Hormone, die wir äußerlich zu uns nehmen, oder Pestizide und so weiter, wie viel Einfluss hat das auf den Faktor Krebs?

Also es gibt meines Wissens keine soliden Zahlen dazu, wenn es überhaupt welche gibt.

Ich denke, wir können hier wirklich aus dieser frühen Pubertät schon ableiten, dass es einen recht großen Einfluss in unserem Körper nimmt.

Ob es jetzt den direkt auf den Krebs hat, das sei erstmal dahingestellt.

Weil, wie gesagt, es gibt nicht diesen einen Faktor Östrogen, auch wenn wir das gerne dann auch in der Behandlung so ein bisschen so hinstellen.

Wenn wir nur das Östrogen blocken, dann hemmen wir potenzielle Krebszellen vom Wachstum.

Das ist schon so, aber es ist nicht der einzige Faktor.

Und unser eigener Hormonhaushalt, der spielt natürlich auch eine Rolle.

Also wenn wir jetzt mal bei dem Östrogen bleiben wollen, haben viele Frauen durchaus auch einen Östrogenüberschuss aufgrund von Stress im System.

Aufgrund von einer nicht gut funktionierenden Darmflora, dass die Leber überlastet ist.

Also das sind alles Faktoren, die dafür sorgen, dass wir schwer Östrogen abbauen, dass wir teilweise schlechtes Östrogen bilden.

Es gibt nicht das eine Östrogen im Körper, sondern viele verschiedene.

Und dass wir eben in eine Imbalance geraten.

Also der ganze Hormonhaushalt, der ist sehr, sehr komplex.

Wir denken immer, wir haben den total verstanden.

Wir wissen auch sehr viel in der Medizin.

Aber am Ende ist es wesentlich komplexer, als wir es gerne darstellen.

Also ich kann einen Östrogenüberschuss, wo ich einen Progesteronmangel habe im Verhältnis, den kann ich zwar mit Progesteron so ein bisschen ausgleichen, aber das alleine ist es meistens eben auch nicht.

Es ist ein ganz komplexes Zusammenspiel.

Und das bringt uns im Prinzip auch direkt schon wieder zu den ganzheitlichen Ansatzsätzen und zu den Basics.

Wenn ich Stress habe, dann produziert mein Körper Cortisol.

Das Cortisol, diese Grundlage dafür, die fehlt uns, um Progesteron herzustellen und um vernünftiges Östrogen herzustellen und nicht das, was nachher viel für Brustschmerzen sorgt oder für diese Stimmungsschwankungen, PMS.

Also das sind alles Dinge, wo wir so ein Indiz haben, dass wir zu viel Östrogen haben gerade.

Das heißt, Stress ist hier wie immer eigentlich ein ganz, ganz wichtiger Faktor.

Stress beeinflusst auch unsere Darmflora.

Eine nicht gute Ernährung beeinflusst unsere Darmflora, die wiederum produziert dann unter Umständen Stoffe, die uns von innen her vergiftet.

Also das klingt jetzt alles ganz furchtbar, das ist natürlich alles so subtil, aber das geht von Fuselalkoholen bis hin zu Leichengiften, also wirklich auch zentral wirksamen Stoffen, die auch wieder unseren Hormonhaushalt beeinträchtigen können und die vor allen Dingen unsere Leber belasten.

Was wir vermehrt auch sehen, liegt auch wieder an Umweltbelastung, aber auch daran, das ist zum Beispiel, dass wir mehr und mehr Leberverfettungen sehen, dass die Leber einfach komplett überlastet ist.

Und die Leber ist ein wichtiges Organ, um überschüssiges Östrogen wieder abzubauen.

Also wenn die Leber belastet ist, dann habe ich natürlich auch wieder Schwierigkeiten, diesen Östrogenüberschuss auszugleichen.

Petra, du sprichst ja vom Östrogenüberschuss als ein Grundübel und du hast vorhin gesagt, dass das auch Zellwachstum fördert, also in dem Fall hast du von Krebszellen gesprochen.

Aber kannst du uns aus medizinischer Sicht bitte erklären, was passiert überhaupt vor dem Krebs, wenn wir jetzt nur mal auf den Hormonhaushalt hinschauen?

Also wie gesagt, dieser Östrogenüberschuss oder ein Zuviel an Östrogenen, das spüren viele Frauen schon Jahre bevor irgendwas ist.

Es muss aber nicht zum Krebs führen, also das schon mal in den Raum gestellt.

Es ist wie gesagt, es sind viele Faktoren, Östrogen ist einer davon.

Das wären eben sogenannte Mastopathien, die dadurch hervorgerufen werden können.

Also dass die Brust spannt während der Rede, dass wir da so knotiger, also das Drüsengewebe knotiger wird, dass PMS, also Prämenstruelles Syndrom, dass die Stimmungsspannkungen, Migräne, was haben wir denn da noch alles dabei?

Schlafstörungen, das sind alles Dinge, die durch Östrogen oder durch eine Imbalance im Hormonhaushalt mit verursacht werden können.

Und gerade die Mastopathie, also diese Brustveränderungen, dieses Knotige, Schmerzhafte, das ist durchaus auch ein Risikofaktor dann wieder für eine Brustkrebserkrankung.

Wie gesagt, spielen da aber auch viele andere Faktoren mit rein.

Natürlich unser Immunsystem, da sind wir wieder beim Thema Stress.

Wir sind wieder beim Thema Ernährung.

Wir sind vor allen Dingen auch wieder beim Thema ausreichender und erholsamer Schlaf.

Also da weiß man zum Beispiel auch, dass Schichtarbeiterinnen oder wenn ich vorm Schlafzimmerfenster eine Straßenlampe stehen habe und das nicht abdunkle, also wenn wir nicht wirklich in die Ruhe kommen, dann ist auch das Brustkrebsrisiko erhöht.

Das sind also die Faktoren, die kann ich beeinflussen.

Das Östrogen kann ich nur so bedingt und von hinten durch die Brust ins Auge beeinflussen, aber ist halt am Ende ein wichtiger Faktor.

Genauso wie erbliche Faktoren, also es gibt einfach Gene, die vererbt sind, die es schwerer machen für den Körper, sozusagen die Brustkrebszellen auszusortieren.

Also in der Regel, wir haben ja ständig Krebszellen, nicht nur Brust, sondern im ganzen Körper.

In der Regel haben wir da so einen Selbstreinigungsmechanismus, die begehen sozusagen einen programmierten Selbstmord und werden dann vom Immunsystem erkannt und aufgeräumt.

Und erst wenn das nicht klappt, weil entweder eine genetische Vorbelastung da ist, plus zusätzlich das Immunsystem nicht greifen kann und andere Faktoren da sind, dann kann es zu einer Krebserkrankung kommen.

Du hast das Thema Vorsorge auch angesprochen.

Da gibt es ja auch zwei Sichten drauf und was mir da noch einfällt, magst du erklären, die sechs Stadien der Krankheit im Ayurveda und wie man das vielleicht auch in Bezug auf Brustkrebs anwenden kann und was so die westliche Medizin in Sachen Vorsorge zu bieten hat?

Genau.

Ich fange jetzt mal mit dem Westen an.

Was wir im Westen als Vorsorge bezeichnen, ist eigentlich gar nicht Vorsorge, sondern Früherkennung.

Ich wüsste jetzt nicht, ob es irgendein von der Kasse bezahltes Programm gibt, mit dem ich Brustgesundheit für mich selbst fördere.

Es gibt ja so Sportprogramme, die sind aber nicht auf die Brustgesundheit ausgelegt.

Die sind natürlich trotzdem sinnvoll, weil Sport ein ganz wichtiger Faktor ist, von dem, was ich selbst machen kann.

Darauf können wir gleich auch noch eingehen.

Was man selber machen kann und wo man wirklich drauf achten sollte.

Was wir also in der Medizin haben, sind Früherkennungsprogramme.

Es ist klar, wenn ich einen Brustkrebs sehr klein in einem frühen Stadium erkenne, dann kann ich den viel besser behandeln, als wenn der jetzt schon in die Lümpfe oder in die Knochen gestreut hat oder eben sehr groß ist.

Dann habe ich eine ganz andere Ausgangssituation, habe ja auch eine ganz andere Last am Körper schon vorher.

Wie lange dauert das von dem ersten kleinen bis zum Streuen?

Das kann man am Ende nicht sagen.

Aber von diesen Früherkennungsmaßnahmen weiß man, dass 20 bis 30 Prozent dieser frühen Brustkrebse, die wir damit finden, wahrscheinlich überhaupt nicht zum Tragen gekommen wären.

Also nie Probleme gemacht hätten.

Das ist jetzt verrückt, wenn man sich das überlegt.

Es ist natürlich trotzdem im Einzelfall, wenn ich die eine Frau bin, die jetzt gerettet wird, weil es früh erkannt wurde, dann ist es natürlich extrem wichtig.

Da ist es dann egal, was die Statistik sagt.

Von der Statistik her, und das ist auch das, was du angesprochen hast, ist diese Früherkennung durchaus umstritten, weil wir eben, ich glaube, bis zu zehn Frauen durch die gesamte Mühle jagen, also mit Biopsien, mit dem vollen Programm, bis wir eine wirklich retten.

Und das ist natürlich schon auch eine Nummer, das darf man nicht vergessen.

Also wir betrachten halt meistens nur die eine Seite der Medaille, aber was das für die Frauen bedeutet, die nie ein Problem gehabt hätten, dann durch das ganze Malwerk da durchgeschleust werden, was das psychisch bedeutet, was das auch körperlich bedeutet, das darf man nicht unterschätzen.

Deshalb ist es in meinen Augen legitim zu sagen, ich nehme hieran nicht teil, wenn man sich das bewusst überlegt hat, dass ein Restrisiko besteht, dass man was übersieht, was nachher uns davonläuft.

Es ist aber eben auch genauso legitim zu sagen, mir ist es das Risiko wert, dass hier was rauskommt, was vielleicht gar nicht relevant gewesen wäre.

Hauptsache, ich erkenne das früh, wenn da was ist.

Was man hier auch nicht vergessen und verachten darf, ist, dass nach wie vor eigentlich mit das Wichtigste das Selbstabtasten ist.

Und man darf sich auch nicht durch ein Mammografie-Screening in absoluter Sicherheit wehnen, weil auch eine Mammografie erkennt bei Weitem nicht alle Krebserkrankungen, sondern es sollte immer mehrere Faktoren sein.

Und was mir ganz wichtig ist, euch heute da mitzugeben ist, wenn ihr ein komisches Gefühl habt oder meint, was zu tasten, dann lasst euch nicht abspeisen damit, dass die Mammografie nichts gezeigt hat.

Das ist nämlich, je nachdem, welche Daten man sich anguckt, in bis zu 30, 40 Prozent der Fälle so, dass es dort nicht erkannt wird.

Also immer auch den Ultraschall mit dazunehmen und im Zweifel durchaus auch mal auf ein MRT brochen, ein Brust-MRT, also eine Magnetresonanzuntersuchung.

Die wird gerne deshalb abgelehnt, weil man sagt, die ist zu sensitiv, also die findet noch mehr, was nachher eigentlich gar nicht relevant geworden wäre, ist aber halt, wenn der Verdacht im Raum steht, wirklich das Sensitivste, wo man hinkommt.

Was kannst du fürs Abtasten empfehlen?

Wie macht man das am besten?

Also am besten wirklich eine Routine machen, nicht zu oft, weil dann ist es wie mit den Kindern.

Die eigenen Kinder sieht man nicht wachsen.

Man sieht nur, wenn dann die Oma kommt, die sagt, ach Gott, bist du wieder groß geworden?

Und so ist es da auch.

Also dass man wirklich einmal im Monat nach der Periode am besten, weil da ist auch die Brust vom Drüsengewebe her am weichsten in der Regel, dass man da am besten beim Duschen, wenn sowieso Seife drauf ist, wirklich einmal ausführlich abstreicht, von allen Seiten mal gegenhält und mal abtastet, sich die Brustwarze anschaut, vorm Spiegel mal die Arme hochnimmt und guckt, verzieht sich was, sieht was anders aus.

Man kriegt dann ein ganz gutes Gefühl.

Und vom Ayurveda her, da gehört eigentlich die Selbstmassage, da gehört die Brust nämlich mit hinein.

Also die lässt man nicht außen vor, wie wenn man irgendwo hingeht, sondern die ist Teil der Selbstmassage.

Und wenn ich dann das schön mit meinem Sesamöl zugange bin, dann bin ich natürlich auch ganz bei mir und lerne meine Brust ganz anders kennen.

Schwierig ist es abtasten, wenn ich eben insgesamt eine knotige Brust habe, also so eine mastopathische Brust, eine feste Brust.

Allerdings gerade auch bei einem dichten Brustgewebe, da schlägt dann meistens auch die Mammographie fehl.

Also da ist auch die Mammographie dann noch weniger aussagekräftig.

Da kommt dann wieder das MRT ins Spiel.

Und jetzt rutsche ich im Prinzip schon rein, was man machen kann.

Man sollte, wenn man das regelmäßig hat und hier wirklich Probleme hat mit dieser sehr dichten, schmerzhaften Brust, knotigen Brust, sollte man mal nach dem Iod-Spiegel schauen.

Also wir haben nämlich einen gar nicht so ganz unverbreiteten Iod-Mangel.

Und auch die Brustzellen und auch die Eierstockzellen z.B., also ganz viele Körperzellen, die haben Iod-Rezeptoren, brauchen allerdings eher das elementare Iod und nicht das Iodid wie aus dem Speisesalz z.B. Also da geht es dann um Algen, um Brauneigen, Kelp, so was, wo man dann ersetzen kann.

Wichtig hier natürlich zu gucken, was macht denn die Schilddrüse?

Also dass da alles in Ordnung ist, bevor ich jetzt anfange, Iod einzunehmen, das ist ganz wichtig.

Du hast die Krankheitsstadium angesprochen.

Der Ayurveda sieht natürlich viel früher schon.

Also der würde schon spätestens bei einer schmerzhaften Brust die Alarmglocken läuten lassen.

Oder wenn ich vermehrt Wassereinlagerungen im Zyklus habe, also die dicken Füße, wo wir noch sagen, ja, es ist halt zyklusabhängig, da wird der Ayurveda im Prinzip schon sagen, oh, da lass uns mal hingucken, da ist was im Argen.

Sind das beides Kapha-Komponenten, die da reinspielen?

Das wären jetzt tatsächlich Kapha-Komponenten, aber der Schmerz und auch dieses wechselnde und das harte Knotige sind auch Vata- und Pitta-Komponenten.

Wenn entzündliche Reize noch reinkommen, dann ist klar, dann haben wir erst recht das Pitta.

Ein Krebsabhuda im Ayurveda, der ist eigentlich immer von allen drei Dushas, also von Entgleisungen aller drei Dushas begleitet.

Das heißt, bis es dazu kommt, haben wir eigentlich schon vorher einiges übersehen.

Und das muss auch überhaupt nicht brustspezifisch sein.

Also da können Entzündungsprozesse im Körper eine Rolle spielen.

Also chronische niederschwellige Entzündungen werden sowieso als Mitursache einer Krebserkrankung generell diskutiert.

Das können die Blähungen sein, dass wir einfach merken, unsere Verdauung stimmt nicht, die Darmflora, wie wir es heute bezeichnen würden, ist nicht in Ordnung.

Das sind also alles Dinge, wo ich vorbeugend, aber auch spätestens mit einer Diagnose mal hinschauen sollte.

Und dann sind wir eben wieder bei den Basics.

Wenn ich mich pflanzenreich, ballaststoffreich, vitalstoffreich ernähre, dann sorge ich dafür, dass meine Darmflora gut versorgt wird, dass die sich meistens auch von alleine einpendelt.

Man kann da auch nachhelfen auf die verschiedensten Arten.

Trephala wäre sowas, was alle drei Doshas ausgleicht.

Und als wichtiges Adaptogen haben wir hier, also was uns hilft, uns an verschiedene Vorgänge anzupassen, was auch gerade Stresshormonhaushalt, aber auch Geschlechtshormonhaushalt mitreguliert, wäre hier Ashwagandha zu nennen.

Oder wenn ich vor allen Dingen viel Pitta habe in den Wechseljahren des Chattavari.

Beides mit ein bisschen Vorsicht, weil beides phytohormonell wirkt.

Ashwagandha sehr leicht, Chattavari etwas mehr.

Und deshalb wird da gerne davor gewarnt, wenn denn schon ein hormonabhängiger Brustkrebs vorliegt.

Beim Ashwagandha sage ich das gerne einfach dazu.

Das sollte jeder wissen, dass es da Warnungen gibt.

Es gibt aber keine Daten, die das belegen.

Das ist wirklich eine Hypothese, dass man da vorsichtig ist.

Sollte man da vorher mit einem Praktiker oder einer Ärztin Rücksprache halten, bevor man das einnimmt?

Das macht auf jeden Fall Sinn.

Gerade wenn ich längerfristig irgendwelche Präparate einnehme.

Tatsächlich ist das dann aber trotzdem, das muss man wissen, so ein bisschen Meinungssache.

Also bin ich vorsichtig und halte mich zurück und sage, nein, lieber nicht.

Oder sage ich, es gibt eigentlich nichts, wo wir es belegen können, dass es problematisch ist.

In meinen Augen überwiegen bei Ashwagandha die Vorteile.

Beim Shatavari muss man schon wieder genauer hingucken.

Bevor ich eine Brustkrebserkrankung habe, macht es aber durchaus Sinn, um einfach den Hormonhaushalt auszugleichen.

Und das ist dann so ein Brustkrebskomp?

Das heißt, es ist ein Ungleichgewicht körperlich und dann ist es quasi bei manchen die Schwachstelle und dann setzt sich dort fest.

Es gibt so viele Einflüsse und Faktoren, dass man jetzt nicht sagen kann, das ist es.

Manche Frauen ernähren sich gesund, machen ganz viel Sport.

Sport hat übrigens einen ganz, ganz klaren Einfluss auf unsere Genexpression, also was wir überhaupt herstellen im Körper und damit auch auf unseren Hormonhaushalt, auf unsere Psyche, die ja auch ein ganz wichtiger Faktor einfach ist in diesem Geschehen.

Und trotzdem, obwohl Frauen all das machen, bekommen sie trotzdem eine Krebsdiagnose oder eine Brustkrebsdiagnose.

Wir wissen es einfach nicht.

Was wir aber wissen, ist, dass wir mit all diesen Maßnahmen uns erstmal besser aufstellen können.

Also das sind wirklich Dinge, wo wir gut für uns sorgen können.

Und ganz wichtig, ein Faktor, den ich früher selbst abgelehnt habe, ich habe immer gesagt, die Heilpraktiker mit ihrer ganzen Nahrungsergänzung, wenn wir uns nicht vitalstoffreich ernähren können, dann konnte das ja keine Generation vor uns.

Ich habe das revidiert.

Wir müssen hier auch gar nicht raten, sondern wir können messen.

Und seitdem ich Blutspiegel messe von verschiedenen Vitaminen, Spurenelementen, weiß ich, dass wir weit verbreitet wirklich Mängel sehen, egal wie gut man sich ernährt.

Natürlich hilft es, aber es reicht oft trotzdem nicht.

Woran das liegt?

Keine Ahnung.

Vielleicht haben wir einfach höhere Stresslevel.

Was wir wissen ist, dass unsere Böden leer werden.

Also noch nicht ganz sind, aber definitiv werden.

Also Selen zum Beispiel, Zink zum Beispiel, das haben wir überhaupt nicht mehr in unserer Pflanzenkost, wenn die hier in Deutschland gewachsen ist, also minimals.

Deshalb füttern wir es interessanterweise in der Tierzucht zu.

Aber bei Menschen sagen wir, brauchen sie nicht, essen sie gesund.

Was sind denn noch so typische Selen, Zink hast du genannt?

Also ich würde so ein paar Spiegel bestimmen.

Natürlich kann man bis zum St. Nimmerleins Tag Mikronährstoffe bestimmen.

Das machen auch manche Therapeuten.

Ich gebe auch zu, je mehr man sich damit beschäftigt, desto versuchter ist man da einfach ganz viel zu bestimmen und dann Zielgerichte zu ergänzen.

Ich versuche aber immer noch den Schritt zurück zu machen und zu sagen, ja Moment, wir müssen das ganze Bild betrachten.

Ich kann nicht einen einzelnen Mikronährstoff bestimmen und ergänzen.

Viele kennen wir schlichtweg noch gar nicht.

Also gerade im Bereich der sekundären Pflanzenstoffe.

Ich muss also auch irgendwie so ein Kompromiss machen.

Ansonsten gebe ich auch tausende Euro in Laborkosten aus.

Das ist ja auch nicht Sinn der Sache.

Was wir aber ganz sicher wissen, was mit Brustkrebs zusammenhängt, ist auch schon sehr lange bekannt.

Das ist zum Beispiel Vitamin D. Also Jod habe ich erwähnt.

Aber Vitamin D ist noch länger bekannt.

Und beim Vitamin D ist inzwischen so, dass wir wirklich bald jährlich mehr Funktionen des Vitamin Ds im Körper erkennen.

Also es sind bei weitem nicht nur die Knochen, der Knochenstoffwechsel.

Es gab vor ein paar Jahren auch eine Meta-Analyse, also wo man sich die Studienlage insgesamt angeguckt hat.

Und die hat wieder bestätigt, dass bei einer Krebserkrankung ein ausgeglichener Vitamin D-Spiegel mit einem signifikant verbesserten Überleben einhergeht.

Also hochsignifikant.

Wir reden von im Schnitt quer durch alle Krebserkrankungen zwölf Prozent.

Beim Brustkrebs, ich habe mir das vorhin sogar mal rausgeschrieben, sind wir bei 28 Prozent besserem Überleben, nur durch Vitamin D. Also das ist krass.

Das ist wirklich krass.

Das ist besser als alle Therapien.

Sport hat übrigens ähnlich gute Zahlen.

Nach einer Brustkrebsdiagnose auch besser als alle Therapien zusammen.

Das muss auch nicht der Marathonlauf sein, sondern wirklich einfach in Bewegung kommen, am besten mit Freude, dass man es auch noch mit abdeckt.

Und was auch interessant ist, ist vorbeugend und eben nicht Früherkennung.

Da ist zwar die Datenlage unschlüssig, aber wir sehen, dass wir bei einem ausgeglichenen Vitamin D-Spiegel dann doch fast 50 Prozent weniger Brustkrebserkrankungen haben in dem Alter so zwischen 50 und 70.

Und das ist auch genau die Altersgruppe, wo wir meistens massive Mängel haben, wenn wir nicht gucken und nicht ergänzen.

Und nein, dreimal die Woche mit Unterarme und Gesicht entblößt in die Sonne setzen reicht bei uns absolut überhaupt nicht.

Also wir können im Prinzip über die Haut bei uns nur in den Sommermonaten Vitamin D produzieren.

Und ansonsten ist die Sonneneinstrahlung zu flach.

Und wir brauchen ja nur Messen.

Also über die Ernährung können wir das auch nur schwer in ausreichender Menge zuführen.

Da lohnt es sich also dann tatsächlich ein Supplement zu nehmen.

Immer in Kombination mit Magnesium.

Das wird nämlich verbraucht und ist meistens grundsätzlich auch schon im Mangel.

Und mit K2, damit es auch vernünftig ankommt.

Also ich möchte jetzt nochmal wiederholen, was du gesagt hast.

Du hast gesagt, Stress ist ein Riesenfaktor.

Der Östrogenüberschuss und die Hormonimbalance, die entsteht.

Also die Östrogene, die wir zu uns nehmen durch Plastik und so weiter.

Dann pflanzenreiche, abwechslungsreiche Ernährung.

Dann ein paar ayurvedische Kräuter hast du genannt.

Das Trifalla, was generell zu empfehlen ist für alle Dusches.

Ashwagandha, Shatavari mit ein bisschen Vorsicht.

Dann Sport als wichtiger Faktor.

Dann Schlaf und das ist der DuPilz.

Und ein paar Vitamine, die wahrscheinlich bei allen im Mangel sind.

Das Vitamin D, das Jod, Zink, Selen und Vitamin D in Kombination mit K2 und Magnesium.

Das wären so die wichtigsten.

Genau.

Kannst du uns noch was zur mentalen Komponente auch sagen?

Also jetzt haben wir ja ganz viel über das Körperliche gesprochen.

Ich meine, der Stress ist mental, aber was hast du denn da so aus deiner Erfahrung als Ärztin zu berichten, was das für eine Rolle spielt?

Also tatsächlich, die meisten Frauen, mit denen ich spreche, da brauche ich es noch nicht mal ansprechen, die sagen zu mir direkt, ich wundere mich nicht, ich hatte ganz viel Stress.

Und dieser Stress, das ist ganz wichtig, das auch nochmal so ein bisschen rauszukristallisieren, der muss nicht sein, dass ich einen total busy Alltag habe.

Der kann auch auf ganz anderen Ebenen sein.

Das ist das, wo es sich einfach auch lohnt, selbst am besten vor einer Diagnose, aber spätestens mit einer Diagnose wirklich mal eine Bestandsaufnahme zu machen.

Habe ich Konflikte?

Lebe ich vielleicht einfach nicht mein Leben?

Das ist was, was ich ganz häufig höre, dass gerade Frauen sagen, ich habe mich jetzt die ganzen letzten Jahre, erst die Kinder, dann waren die Eltern alt und jetzt will ich eigentlich leben, jetzt habe ich die Diagnose, dass man sich halt möglichst vorher schon mal überlegt, ich habe nur diese Zeit in dem Leben, was möchte ich denn mit dieser Zeit machen und sorge ich denn für mich?

Das fällt uns Frauen ja oft gar nicht so leicht, sich zu erlauben, auch mal nichts zu tun.

Also ganz ganz einfacher Ansatz, das zu üben, ist nicht, also gerade wenn man ein Vata ist wie ich, dann ist es nicht sich eine Stunde zur Meditation aufs Kissen zu setzen, also da mache ich alles mögliche, bloß nicht meditieren im Kopf.

Ich brauche kleine Intervalle oder zum Beispiel eine Ablenkung für den Geist, dass ich Mandala male oder in den Wald gehe, da haben wir gleich noch den Biophilia-Effekt mit dabei, also das sind Dinge, die kann man für sich tun, aber der Hauptfaktor ist erstmal sich zu erlauben, sich selbst vorne anzustellen und wenn einem das schwerfällt, darf man sich klar machen, dass niemandem geholfen ist, wenn man ausfällt, wenn man wegfällt oder wenn man so eine Diagnose bekommt und dann tatsächlich wirklich ausfällt.

Man kann und sollte möglichst vorher, aber spätestens dann wirklich dafür sorgen, dass die eigene Kanne voll ist, weil nur aus einer vollen Kanne kann ich auch ausschenken.

Wenn ich die ganze Zeit auf Reserve laufe, dann ist nicht viel da, was ich geben kann.

Ich verhindere da nur, dass ich selber glücklich bin, in meiner Balance bin oder wenigstens zufrieden bin, also dass man da ganz gezielt nochmal hinguckt, wer bin ich eigentlich, was will ich vom Leben und was möchte ich denn ausdrücken, warum bin ich denn hier.

Da spielt der Ayurveda ja auch so schön rein in das Thema.

Petra, magst du uns noch erzählen, du hast ja ein Programm.

Zurück ins Leben, stark bei Brustkrebs, genau.

Genau, magst du uns kurz davon berichten?

Gerne, sehr gerne.

Ich habe einfach durch die Beratungen in Heidelberg und das, was ich in der Praxis höre und erlebe, da merke ich einfach, das werdet ihr vielleicht jetzt auch denken, es ist so viel, wenn man sich dann erstmalig damit beschäftigt.

Es sind so viele Faktoren und man liest überall auch widersprüchliche Dinge, gerade was die Ernährung angeht, was die Therapieformen angeht, was man machen soll, was man nicht machen soll, welcher Sport, welcher bitte nicht.

Und da habe ich einfach festgestellt, ich kann zwar viel erklären in einer Konsultation oder in einer Beratung, wo ich mir teilweise ja auch eine Stunde Zeit nehme, aber es ist fast zu viel, um es wirklich aufzunehmen und vor allen Dingen, um es dann in den Alltag umzusetzen.

Und das ist genau da, wo ich mit meinen Programmen dann ansetze, um das abzufangen, einfach eine längerfristige Begleitung, wo wir viel Wissen vermitteln, also es ist auch von überall machbar, es ist eine Online-Basis, wo wir uns aber einmal die Woche auch treffen, über ein halbes Jahr hinweg, gerne auch verlängerbar, die meisten bleiben dann auch dabei tatsächlich, in Zoom-Calls, wo man sich untereinander vernetzt, was super hilfreich ist, wenn das wirklich mit einem positiven Ausblick passiert und nicht irgendeinem Dogma unterliegt, sondern wir wirklich gucken, wer steht denn wo und wer geht welchen Weg, sich da auch gegenseitig zu inspirieren.

Aber ich habe auch noch andere Experten mit an Bord, Psychologen, Yoga-Lehrer, eine, die ist eine Radical Remission Coach, Radical Remission, ich weiß nicht, ob es jemandem was sagt, also wenn man eine Krebserkrankung hat, dann kommt man meistens, wenn man sich damit befasst, irgendwann auf Kelly Turner und ihre neuen Wege in ein krebsfreies Leben.

Das sind, also die hat sich mit Tausenden von Berichten befasst, wo Menschen andere Wege gegangen sind oder austherapiert waren und trotzdem geheilt sind, against all odds, wie sie sagt, also die ist dort ausgebildet und eine Heilpraktikerin habe ich noch mit an Bord, die auch für die biologische Krebsabwehr berät in Heidelberg, also auch eine Kollegin von Biokrebs und das fange ich mit dem Programm natürlich an.

Toll.

Und der Ayurveda spielt da natürlich auch mit rein, weil der gibt uns halt so viele Werkzeuge, wie wir uns selber besser kennenlernen und einschätzen.

Der fließt immer mit rein bei allem, was ich so mache, genau.

Wenn ihr jetzt Fragen habt, dann freue ich mich, wenn ihr die über den Chat stellt.

Und fragt, ob es in deinem Programm spezielle Ernährungsprotokolle auch gibt.

Jein, ich arbeite ungerne mit Protokollen, tatsächlich, weil wir einfach zu individuell sind und Ernährung ist für mich ein so wichtiger Faktor an Lebensfreude und an Leichtigkeit, dass ich mich wirklich ein bisschen dagegen wehre, Ernährung zu reglementieren.

Es gibt Grundregeln.

Tatsächlich ist es auch so, dass, wenn wir uns jetzt anschauen, was es für Empfehlungen gibt, gerade bei Krebserkrankungen, was es für Empfehlungen gibt, wie man sich ernähren sollte, dann sind die teilweise extremst widersprüchlich.

Also ich denke jetzt hier gerade Paleo, wo man sich fast nur von tierischen Produkten ernährt, hin zu Vegan.

Also es ist genau das Gegenteil.

Und trotzdem gibt es in beiden Gruppen Menschen, die davon profitieren.

Und da spielt der Ayurveda wieder mit rein.

Also ich sage schon, man sollte wissen, was vertrage ich?

Was ist für meinen Duscha gut?

Also wenn ich Warte habe, dann sollte ich möglichst Rohkost meiden und vielleicht etwas häufiger essen, Pitta eher kühlend, aber trotzdem auch die Verdauung nicht belasten, Kaffa sowieso.

Also in der Richtung auf jeden Fall.

Und auch ganz klar, das, was wir heute wissen, was an Ernährungsumstellung oder welche Form der Ernährung förderlich ist und auch welche Lebensmittel zum Beispiel Östrogen Signale blockieren, also ich denke jetzt zum Beispiel an die Lignane aus dem Leinsamen, die blockieren Östrogenrezeptoren und verhindern so diese überschüssige Östrogenwirkung ein Stück weit.

Diese Dinge, die haben wir natürlich drin.

Aber ich wehre mich mit Händen und Füßen dagegen, dass Menschen nach Tabellen essen sollen.

Also das ist in ganz wenigen Fällen vielleicht mal für einen gewissen Zeitraum richtig und wichtig, um einfach vielleicht mal was zu eliminieren und zu gucken, wie geht es mir denn, wenn ich das und das komplett weglasse oder bei einer Histaminintoleranz.

Aber auch der Ayurveda sagt letztendlich eigentlich, dass wir bunt und breit uns ernähren sollen.

Und wenn ich dann noch so ein paar Nuancen beachte, finde ich das viel wichtiger und viel führender, als wenn ich nachher mehr Stress durch die Ernährung habe, als ich mir vielleicht mit den Details einen Benefit habe.

Also wenn ich jetzt im Detail was verändere bei der Ernährung, dann ist meistens der Benefit kleiner, als wenn ich damit totalen Stress habe und nicht mehr ausgehen kann, nicht mehr rausgehen kann mit meinen Freunden, bei jedem Essen schon überlege.

Also wichtiger Punkt hier auch, nicht aus der Angst gesteuert zu essen.

Also alles, was man hier macht, was man bei den Basics macht, was also Lifestyle ist, das machen wir für Gesundheit, um den Körper zu schützen und zu stärken.

Auch um eine Krebserkrankung herum ist ja ein fast komplett gesunder Körper.

Das muss man sich auch immer wieder klar machen.

Den will ich stärken.

Also ich gehe für etwas, anstatt gegen etwas.

Dann habe ich nämlich auch deutlich weniger Angst, was falsch zu machen, weil dann ist es nicht so schlimm, wenn ich doch auch mal vielleicht ein Stück Torte gegessen habe oder einen Eisbecher im Sommer.

Und das finde ich ganz, ganz wichtig, weil wenn wir eine Sache sehen, dann ist, dass der Stress der Hauptfaktor ist.

Also Stress eben auch im Sinne von Schuldgefühlen, von Angst.

Also alles, was uns belastet und das wollen wir vermeiden.

Ich habe jetzt hier gerade gesehen, weil es gerade passt und unten aufgepoppt ist, ja Leinsamen kann man essen bei einer Brustkrebserkrankung.

Wer wird oft in einen Topf geworfen mit allem, was irgendwie phytoöstrogen wirken könnte oder ja, also es wirkt ja so, phytohormonell, phytoöstrogen.

Da ist leider viel Unwissen da, da guckt man nicht genau hin.

Man sagt einfach, oh, wirkt hormonell, nicht essen.

Da muss man schon genauer hingucken.

Das betrifft auch nicht nur den Leinsamen, das betrifft zum Beispiel auch Sojaprodukte, wo man allerdings auch wieder, da bin ich wieder, würde ich auch einschränken.

Da kommt es auch darauf an, wo kommt der Soja her, wie wird der angebaut und vor allen Dingen was habe ich für Produkte, also wie hochverarbeitet sind die?

Also alles, was hochverarbeitet ist, gehört nicht auf unseren Teller, egal wie.

Und damit macht man schon ganz, ganz, ganz viel richtig, wenn man sich alleine nur daran hält und zum Beispiel zugesetzten Zucker und Weißmehlprodukte zu reduzieren oder möglichst zu vermeiden.

Die Britta fragt, welche Jodparameter geklärt werden sollen und ob du persönliche Beratungen auch machst, also 1 zu 1 Betreuung, sagt sie.

Mach ich auch, aber tatsächlich inzwischen eigentlich auch nur noch, außer für ganz einzelne Fälle mache ich auch mal noch eine einzelne Beratung über die Praxis.

Ansonsten mache ich die Einzelberatung auch nur noch über einen längeren Zeitraum.

Also dass es immer ein Paket ist, weil ich einfach merke, man kommt sonst wirklich nicht so richtig in die Umsetzung und das ist dann für alle Beteiligten irgendwie frustrierend, wenn man dann sich ein Vierteljahr später, ein halbes Jahr später wieder sieht und es wurde eigentlich irgendwie kein Erfolg erzielt, weil einfach die Umsetzung gefehlt hat.

Also das gibt es.

Gerne mich einfach anschreiben und Einzelberatungen bei Krebs entweder über die Praxis möglich oder halt über Bio-Krebs, also die Webseite von Heidelberg, da läuft es auf Spendenbasis, also wir operieren dort rein aus, also wir finanzieren uns rein aus Mitgliedschaften und Spenden.

Das ist natürlich auch jederzeit bei mir oder einer Kollegin oder einem Kollegen möglich.

Und was war die erste Frage?

Jod.

Also Jod kann man aus dem Blut bestimmen, ist aber etwas genauer aus dem Urin.

Also wenn ich es ganz genau wissen will, dann ist es der 24-Stunden-Sammel-Urin nach Jod-Provokation, aber da bin ich zu pragmatisch, wer mich ein bisschen kennt, also lieber einfach einmal einen Urin mit zum Hausarzt nehmen oder wo auch immer man die Blutwerte vielleicht bestimmen lässt und da den Jod-Spiegel messen lassen.

Möglichst halt vorher nicht gerade Sushi essen in der Woche und viel Seefisch oder irgendwie jodhaltige Nahrungsergänzungen einnehmen, sonst ist der natürlich verfälscht.

Und bevor ich eben hier ergänze, wobei ich bei den Ziegenpräparaten ist die Dosierung eigentlich in einem Bereich, wo ich jetzt nicht ganz so tragisch sehe, aber man sollte grundsätzlich hier ausschließen, dass eine Autoimmuntyrioditis, also zum Beispiel Hashimoto vorliegt, weil gerade wenn die noch im Anfangsstadium ist, kann ich mit einer Jodgabe die richtig anheizen.

Also im Zweifel immer den Endokrinologen fragen.

Danke.

Die Daniela hat noch ergänzt, sie kennt viele, die sich Keto ernähren bei Krebs und sie hätte da große Bedenken.

Die haben wir durchaus auch.

Also von der Datenlage spricht vieles dafür, es ist aber da auch immer wieder die Frage, wie mache ich das?

Also wie ernähre ich mich Keto?

Ich kann Keto komplett dogmatisch betreiben, dann esse ich nicht mal Früchte und dann fällt ganz, ganz vieles weg, was mir Vitalstoffe, Ballaststoffe und gesunde Ernährung liefert, sekundäre Nutzenstoffe und das wird meistens dann, wenn ich das so extrem betreibe, mit irgendwelchen hochverarbeiteten oder tierischen Produkten ersetzt.

Grundsätzlich tierische Produkte, der Ayurveda ist da ja auch so ein bisschen raus, wir sind da sehr zurückhaltend, wenn man das so macht, wie es unsere Vorfahren gemacht haben, hochwertige tierische Produkte, die möglichst nicht verarbeitet sind.

Also wir haben jetzt da auch wieder wie früher mit den Fetten, alle Fette böse.

Heute wissen wir, nein, wir brauchen hochwertige Fette und zwar reichlich in unserer Ernährung.

So sind wir jetzt noch so ein bisschen auf dem Stand, alle tierischen Produkte machen Wahnkrebs, so ungefähr, das ist so nicht.

Also man muss auch hier unterscheiden und da sieht man auch mehr und mehr, ein Stück Weide gehaltenes Rind oder Wild hat eine ganz andere Fleischzusammensetzung, als wenn ich jetzt dieses Billig-Salami aus der Massentierhaltung esse oder ein Mastgeflügel, was vollgestopft ist mit Hormonen und Antibiotika, auch wenn dann immer wieder heißt, weißes Fleisch ist gesund.

Und ähnlich ist es eben auch mit der ketogenen Ernährung.

Wenn ich die so betrachte, dass ich versuche, den Körper immer wieder in die Ketose zu bringen oder in der Ketose zu halten, aber mich sehr bewusst damit auseinandersetze und bewusst mich ketogen ernähren, dann ist das durchaus eine gute Sache.

Das schaffen aber die Wenigsten.

Und gerade mit einer Krebserkrankung muss ich sowieso aufpassen, mit Gewichtsverlust und Mangelzuständen.

Also da wäre ich sehr vorsichtig.

Man kann damit mal einen Schalter umlegen, also als Kur, das finde ich sogar gar nicht verkehrt, so als Einstieg in eine Ernährungsumstellung, da mal eine Zeit lang da etwas radikaler zu sein.

Sie sehen zum Beispiel ja auch an der Charite gab es Studien, dass Fasten, wo wir ja auch in diese Ketose rutschen, durchaus dafür sorgt, dass die Chemo besser vertragen werden kann.

Aber auch da würde ich wieder sagen, guckt euch den Ayurveda an, nicht für jeden Typ geeignet.

Also Fasten für Vata meistens nicht so toll.

Also auch da wieder nicht alles über einen Kamm scheren und ganz, ganz wichtig, immer selber hingucken, was macht es mit mir.

Also jede noch so schöne Studieregel, Anleitung, Tabelle immer abgleichen, was passiert denn bei mir, wie geht es mir denn damit.

Das ist das, was nachher zählt.

Und selbst ein Trifalla, was wir bei allen drei Doshas geben, gerade wieder in unserem Detox, der gerade läuft, erlebt, es vertritt nicht jeder.

Punkt.

Und dann muss ich eben auch ein Trifalla weglassen.

Die Melanie hat gesagt, die Leinsamen, dass es da auch auf die Verarbeitung drauf ankommt, Schnoten, empfiehlst du das auch?

Ja, also tatsächlich auch da haben wir wieder die Verdauung dazwischen geschaltet, als ganz wesentlichen Faktor.

Und wenn hinten das wieder rauskommt, was ich oben reinstecke, also wenn ich den Salat in der, wie sagt es der Volker, immer den Salat in der Kloschüssel finde, dann kann man auch nicht essen brauchen.

Also deshalb kochen wir ja auch eher im Ayurveda.

Und ähnlich ist es mit den Leinsamen.

Wenn ich die nicht schrote, dann wird das meiste davon einfach wieder ausgeschieden, weil wir es gar nicht brauchen.

Am besten frisch schroten, wer keine Getreidemühle hat oder keinen Mixer, dann eben wieder den Kompromiss geschroteten Leinsamen kaufen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen pflanzlichen Proteinen und Krebsstimulierung, sprich füttern pflanzliche Proteine den Krebs?

Da gibt es wenig Klarheit drüber.

Also man ist da genau aus den Gründen ja vorsichtig mit allem, was phytohormonell wirkt.

Eben wie ich vorhin auch gesagt habe, mit dem Shatavari, viele lehnen Leinsaat ab, lehnen Soja ab, wegen diesen Gründen bei einer Brustkrebserkrankung.

Es gibt für vieles keine Belege.

Es ist reine hypothetische Vorsicht.

Es gibt umgekehrt für einige dieser Stoffe aber Belege, dass sie hilfreich sind.

Und in der Richtung muss ich gucken.

Also das ist ein Graubereich.

Da gibt es Unsicherheit.

Aber es gibt für viele Stoffe Belege, dass sie nutzen.

Und wenn ich das weiß, dann ist das ja schon mal wieder besser.

Und im Zweifel natürlich weglassen.

Nach den Wechseljahren wird man leider oft nicht mehr so als Patientin wahrgenommen.

Vorbeugung etc.

Hormonstatus.

Ja, also da sind wir halt wieder an dem Punkt, dass der Hormonstatus uns da nur bedingt was sagt, weil der ist immer nur so eine Momentaufnahme.

Da müsstest du wahrscheinlich, ich weiß nicht, ob du Wechseljahresbeschwerden hast, ob es dir darum geht.

Tatsächlich sind wir hier auch wieder am ganzheitlichen Ansatz.

Und wenn das so chronische Dinge sind, wo du einfach merkst, dir geht es nicht so gut, dann liegt es wirklich oft an diesem Östrogenmangel, der dann einsetzt und an diesem Ungleichgewicht.

Tatsächlich sind Wechseljahresbeschwerden oft ein Resultat von dem, wie wir die 20 Jahre vorher gelebt haben.

Also eigentlich müsste man sich mit 25 anfangen, auf die Wechseljahre vorzubereiten, indem man einfach gesund lebt.

Das gilt aber natürlich auch dann weiter.

Also alles das, was ich jetzt als Basics genannt habe, gilt dann erst recht.

Allerdings steigt, wie ihr vielleicht vom Ayurveda wisst, mit der Zeit der Wechseljahre im Prinzip der Vata-Pegel an.

Also Vata-Doscha nimmt natürlicherweise zu dem letzten Lebenstrittel.

Und entsprechend haben wir den Übergang Pitta-Vata und damit auch noch mal so ein bisschen während der Wechseljahre so diesen Kampf zwischen Pitta, dem Feuerelement, mit Hitzewallungen, starken Blutungen, dann aber die Trockenheit, die Schlafstörungen, die kommen, dass dann schon wieder Vata ist.

Und da auszugleichen, das, was gerade anfällt, wo gerade Problematik ist, da erreichst du wahrscheinlich mehr, als wenn du das versuchst, in der Schulmedizin zu finden.

Wenn du keine handfesten Probleme hast, also keine Diagnose in dem Sinne, dann haben wir da nicht viel zu bieten, außer einer Ersatztherapie.

Und da, ich will die nicht ganz vom Tisch wischen, die kann schon auch mal sinnvoll sein, aber die wäre für mich das letzte Raison.

Also da würde ich vorher gucken, wie ist mein Vitamin D-Spiegel, der hängt ganz krass damit zusammen.

Wie stehe ich sonst da?

Selen, Zink, die B-Vitamine.

Vor allen Dingen auch an Speichereisen denken.

Also da auch die Normwerte vergessen, der sollte im oberen Normbereich sein, wie fast alles.

Die sind ja aus den mittleren Werten festgelegt worden und da sind wir Frauen, wenn wir unsere Periode haben, natürlich unten.

Männer haben einen viel höheren Normwert in den höheren Normbracket und der sollte auch höher sein.

Und gerade dieses Speichereisen des Fermitin macht oft auch Probleme, wie Haarausfall und so weiter.

Also erstmal da ansetzen, bevor ich bei den Hormonen schaue.

Ja, danke.

Die Lydia bedankt sich auch.

Sie sagt, es sind massive Schlafstörungen und Entzündungen und nach den Wechseln noch schlimmer.

Ja, also da wirklich lieber in Richtung Ayurveda gucken und den Schritt mal gehen, mit Lasea arbeiten, mit Ashwagandha arbeiten.

Das hilft hier wirklich.

Halt nicht schnell, schnell, aber auf die Dauer.

Und Routinen schaffen, früh zu Abend essen, eine gute Schlafroutine schaffen, eventuell viel früher ins Bett gehen, weil wir schlafen viel zu wenig in unserer Gesellschaft.

Was empfehlen Sie, wenn mehrere Vorsymptome wie Mastitis, zyklische Wassereinlagerungen und Brustspannen bereits vorhanden sind?

Also das, was wir vorhin genannt haben.

Also erstmal gucken, wie ist mein Stresslevel?

Was macht die Leber?

Was macht die Darmflora?

Bitterstoffe?

Gucken, wo habe ich vielleicht eine Belastung?

Kann ich Plastik einsparen?

Habe ich viel Kosmetika, wo sowas drin sein könnte?

Also einfach von der Seite schon mal zu gucken.

Sport ist hier ein ganz wichtiger Ausgleichsfaktor.

Und Jod.

Also bei dieser Mastopathie, da zeigt sich wirklich, dass Jod hier oft der Gamechanger ist.

Und eben, wie gesagt, in Form von elementarem Jod, also als Algenpräparat und vorher Chitröse abklären und den Jod spiegelbestimmen.

Aber auch Vitamin D. Also es spielt einfach Hand in Hand.

Vielen lieben Dank, dass alle dabei sind.

Alle, die zum ersten Mal auch dabei waren.

Alle, die treue Zuhörer sind und Teilnehmerinnen.

Und vor allem dir, Petra, für die Zeit.

Das war richtig gepackt mit so vielen wichtigen Infos.

Vielen, vielen Dank, dass du da warst.

Ich danke für die Gelegenheit und dass ihr alle zugehört habt

Gesund durchs neue Schuljahr mit Dr. Susheel Saini

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Du hörst in dieser Episode die Aufnahme eines NewmoonTalks zum Thema „Gesund durchs neue Schuljahr“. Gast-Redner ist Dr. med. univ. Susheel Saini, ausgebildeter Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Allgemeinmediziner, Ayurveda Arzt und Buchautor.

Zum Interview mit Video auf Youtube

Das erfährst Du im Interview:

  • Wie man bei Kindern die individuelle Konstitution unterstützen kann, um Krankheiten vorbeugen und mentale Gesundheit zu unterstützen.
  • Warum Essen das Nummer 1 Thema ist, um gesund zu bleiben.
  • Dr. Sainis Ayurveda Geheimtipp für Erkältungen.
  • Praktische Tipps für die Erkältungs- und Grippewelle.
  • Eine einfache Atemübung für Kinder.
  • Mentale Gesundheit und den Umgang mit sozialen Medien.
  • Einblicke in die Kindheit von Dr. Saini – wie seine Familie Ayurveda im Alltag gelebt hat und warum er heute dankbar ist, dass er Meditation als Impuls mitbekommen hat.

Ein wirklich vielseitiges Interview mit einem sehr sympathischer Arzt, für den Menschlichkeit an erster Stelle steht. Ich wünsch Dir viel Freude beim Hören!

Mehr über Dr. Susheel Saini:

Website: www.ayurvedadoc.com
Buch „Die Anarchie der Gedanken“: www.dieanarchiedergedanken.at
Instagram: instagram.com/ayurveda.doc
Facebook: facebook.com/TheAyurvedaDoc
Linkedin: linkedin.com/company/ayurvedadoc
Youtube: youtube.com/@ayurvedadoc5797


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Interview Transkript (automatisch erstellt)

„… diese Routinen, diese Stressverarbeitungstools mitgeben. Und nicht erst, wenn man dann 30, 40 ist, in den ersten Monaten, dass man es lernt. Diese Sachen können schon in der Kindheit mitgegeben werden.

Und dann, werden sie auch den Unterschied merken, Kinder sind sehr, sehr intelligent. Die merken das viel mehr als wir Erwachsene.

Also, ohne Meditation hätte ich selbst wahrscheinlich schon einen Burnout bei den ganzen Sachen, die ich mache.“

Herzlich willkommen bei Folge 34 von Verstehe Ayurveda, Verstehe Dich.

Mein Name ist Ursula Feuerherdt und du hörst in dieser Episode die Aufnahme eines Newmoon Talks zum Thema „Gesund durchs neue Schuljahr“. Gastredner ist Dr. Susheel Saini, ausgebildeter Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Allgemeinmediziner, Ayurveda-Arzt und Buchautor. Im Interview erfährst du, wie man bei Kindern die individuelle Konstitution unterstützen kann und so Krankheiten vorbeugen. Warum Essen für ihn das Nummer-eins-Thema ist, um gesund zu bleiben. Du bekommst seinen Ayurveda-Geheimtipp für Erkältungen und viele andere praktische Tipps aus seinem Praxisalltag. Dr. Saini verrät uns außerdem eine einfache Atemübung für Kinder und wir sprechen über mentale Gesundheit und den Umgang mit sozialen Medien. Schließlich gibt er noch Einblicke in seine eigene Kindheit, wie Ayurveda dort als normales Alltagswissen integriert war und warum er heute dankbar ist, dass er Meditation als Impuls mitbekommen hat. Ein wirklich vielseitiges Interview mit einem sehr sympathischen Arzt, für den die Menschlichkeit an erster Stelle steht. Ich wünsche dir viel Freude beim Hören.

Herzlich willkommen zu unserem NewmoonTalk zum Thema Gesund durchs neue Schuljahr!
Mit Dr. Susheel Saini, dem Ayurveda-Doc, herzlich willkommen.

Vielen, vielen Dank für die Einladung und schönen guten Abend an alle, die heute dabei sind.
Also ich bin, wenn ich mich gleich vorstellen kann, bin in Wien geboren und aufgewachsen.
Meine Eltern stammen aus Indien. Ich habe in Wien Medizin studiert, habe meinen Allgemeinmediziner dann auch in Österreich gemacht, bin dann nach Deutschland gemacht und habe den Facharzt für Kinderheilkunde dort gemacht.

Ich bin jetzt im AKH in diversen großen Krankenhäusern tätig, als Kinderfacharzt, auch bei einer Notaufnahme und mache nebenbei noch Ayurveda. Da versuche ich, beide Welten zu kombinieren und das Beste von jedem anzuwenden.

Danke für die Vorstellung!
Wir haben uns in Wien kennengelernt auf den Ayurveda-Days. Da hast du auch einen Vortrag gehalten und warst auch als Aussteller dabei. Ich folge dir auf Instagram und ich muss sagen, das kann man nur sehr empfehlen, weil du bist anscheinend ein Multitalent, also mit Schauspielfähigkeiten, du hast so tolle, inspirierende Kurzfilme sogar und auch kleine Aufnahmen aus dem Krankenhaus mit den Kolleginnen. Da geht es nicht nur um Ayurveda-Themen, da gibt es auch viele Kurzfilme von dir, aber auch viel Menschliches.

Ja, für mich als Arzt ist es auch wichtig, das Menschliche rüberzubringen.
Mittlerweile gibt es ja viele Experten, Gott sei Dank viele Experten für Ayurveda und ich bin ja auch Schulmediziner, deshalb ist es mir auch wichtig, was die Ayurveda auch sagt, ganzheitlich rüberzubringen.
Also nicht nur über Kräuter oder irgendwelche Empfehlungen zu reden, sondern auch über den Alltag.

Und da ich meistens arbeite oder das, was ich liebe, meistens mache, sieben Tage die Woche fast, machen wir dann mit Studenten und Medizinstudenten, das war eine Idee, dass wir das dann zusammen machen, diese Videos und so weiter.

Und es ist immer ganz angenehm, am Schluss des Tages, also wir machen das auf jeden Fall nicht während der Arbeit, das ist eine ganz strenge Regel, nicht während der Arbeit, das dauert meistens fünf oder zehn Minuten und die jungen Kollegen, die können das dann eh nicht schnell machen.

Und dann, damit man auch einen Alltag sieht, also nicht nur ernst mit Krankheit sich beschäftigt, sondern auch ein bisschen weitergeht und auch viele Facetten dazu bringt.

Und weil gerade bei Ayurveda ist es ja auch wichtig, dass viele Aspekte oder Eigenschaften mit einbezogen werden, um dann eine Heilung oder eine Therapie anzuwenden, damit man aus verschiedenen Richtungen angeht.

Und so sehe ich das auch in meinem Kanal.

Es geht nicht nur um Ayurveda, dann habe ich auch einen Roman veröffentlicht, es geht um verschiedene Sachen, die eigentlich immer um das Thema Mensch und Gesundheit handeln.

Genau, über dein Buch, die Anarchie der Gedanken, da wollte man zum Schluss noch einmal drüber sprechen oder darauf eingehen.

Also das Schuljahr steht jetzt kurz bevor, wir haben jetzt den Fokus halt auf Kindergesundheit, aber bevor wir da einsteigen, die Frage, ist das eigentlich so ein Unterschied, also die Tipps, die wir heute hören von dir und die Einsichten, sind die auch für Erwachsene gleichgültig?

Ja, im Prinzip schon.

Man muss halt immer wieder, und das muss der Therapeut dann selber entscheiden, bei Kräutern, bei den Dosierungen und so weiter, da muss man Arzt sein.

Und da ist es wichtig, einen erfahrenen Therapeuten zu haben, genauso wie Kinderheilkunde ist schon ein eigenes Fach, auch in der westlichen Medizin.

Und vieles ist ähnlich, aber trotzdem, die Dosierung macht das Gift.

Und deshalb ist es immer wichtig, zu wissen, wie weit kann ich bei Kindern gehen, umso mehr als bei Erwachsenen.

Und das macht schon einen Unterschied.

Und vor allem bei Kindern ist es so, dass am Anfang, wenn die auf die Welt kommen, sie sich sowieso in einer Kafferphase befinden, im Aufbau.

Da zeigen sie noch nicht die Dosiers, so wie bei Erwachsenen.

Bei Erwachsenen, wenn man einen sieht, oder wenn man eine Erfahrung hat, bei Kindern zeigt sich das noch nicht, weil sie wachsen müssen.

Sie müssen wachsen, sie müssen sich entwickeln.

Und das zeigt sich dann eher, würde ich sagen, da gibt es unterschiedliche Meinungen, auch im Rio wieder.

Manche sagen 2, 3, ich würde sagen, so ab 4, 5 zeigt sich das, diese Neigung in den Dosiers.

Die sich dann wirklich auch manifestieren, im Charakter, aber auch im Körperlichen.

Also die Grundkonstitution, die kann man tatsächlich erst so mit 4, 5…

Ja, das ist schwer.

Bei Säuglingen sind ja alles, und bei Säuglingen ist es schwer, eine Grundkonstitution.

Weil erstens mal sind relativ alle Babys gleich.

Natürlich gibt es da Unterschiede.

Aber es geht darum, in der Entwicklungsphase, am Anfang, dass sie zunehmen, dass sie gedeihen.

Und daher ist die Dominanz des Kaffers eindeutig.

Später, wenn sie sich entwickelt haben, kann man sagen, da gibt es diese Neigung und das andere.

Aber am Anfang kann man da jetzt nicht sagen, das ist ein Peter-Kaffer-Typ, weil das ist ganz schwer.

Und das sagt auch das Ayurveda selbst, das sollte man nicht machen, weil einfach da das dominante Dosier-Kaffer ist.

Bevor wir jetzt auf Krankheiten eingehen, vielleicht kannst du uns erklären, wie überhaupt die Sicht auf Gesundheit ist.

Also was ist denn Gesundheit aus Ayurveda-Sicht und wie zeigt sich das bei Kindern?

Also genauso wie bei den Erwachsenen ist die Sicht von Ayurveda auf Kinder, dass man ab einem gewissen Alter auch auf Individualität achtet.

Bei einem gewissen Alter, das kann ich auch als Kinderarzt bestätigen, jeder Mensch hat so Neigungen.

Und das fängt schon im Kindesalter an.

Und wenn man in dieser frühen Phase schon darauf achtet und achtgibt, was braucht mein Kind, was bedarf es, dass mein Kind ausgeglichen ist, umso besser geht es natürlich auch im Erwachsenenalter.

Das heißt, hier zeigen sich dann ab, ich würde sagen, so fünf, sechs Jahren, zeigen sich schon erste Tendenzen.

Manche Kinder haben Verstopfung, manche haben Entzündungserkrankungen, manche haben Atemwegserkrankungen.

Also das zeigt sich schon, und das ist auch wie bei den Erwachsenen.

Also ich arbeite auch mit Erwachsenenleuten, das heißt, es kommen auch in die Notaufnahme Erwachsene und Kinder.

Das zeigt sich schon.

Das ist wie bei den Erwachsenen, dass Kinder eher dann zur Verstopfung, oder dann haben sie Durchfall oder Verstopfung.

Also da gibt es Neigungen.

Und da ist es wirklich wichtig, dass man vorher schon als Vorbereitung, auch da werde ich dann ja auch dazukommen, Morgenroutine, Tagesroutine, aber vor allem die Ernährung, die Nahrung darauf anpasst.

Und da spielt natürlich die Individualität eine sehr große Rolle.

Und da kann natürlich Ayurveda sehr, sehr viel helfen.

Bevor ich jetzt auf die nächste Frage eingehe, ist von den Teilnehmerinnen eine Frage, ab welchem Alter man dann mit Pulsdiagnose arbeiten kann.

Also Pulsdiagnostik, bei welchem Alter, wie ich schon gesagt habe, also die Pulsdiagnose macht dann, glaube ich, also wenn ich jetzt die Schulmedizin und Ayurveda mit dem Wissen, das ich gelernt habe und das im Studium zusammenfasse, glaube ich eher so Pubertätsalter 7-8.

Weil in diesem Alter alle dasselbe Frequenz haben.

Natürlich kommt es auch darauf an, wenn die schon bestimmte Neigungen zeigen, kann man das probieren.

Aber ich glaube nicht, dass es so aussagekräftig ist, als wenn man schon im Alter ist, wenn man schon die Tendenzen zu etwas hat und die durchschaut sich offenbar.

Man kann es natürlich als Arzt, also ich mache es ja auch, wenn in der Schulmedizin, man tut den Puls und dann kann man schauen, ob der Puls erhöht ist oder niedrig ist.

Das kann man tasten.

Natürlich kann man von dem auch vieles ableiten.

Aber diese ganzen Qualitäten und Eigenschaften finde ich halt bei Kindern schwieriger als bei Erwachsenen.

Magst du uns das bitte erklären, also wie sich das dann so mit 5-6 zeigen kann?

Wie ich schon gesagt habe, anfangs war es diese Kapha-Phase.

Also Kapha ist diese Masse, die man zunehmen muss.

Also die Kinder müssen zunehmen.

Deshalb ist Kapha, es ist auch logisch, wenn man sich mit der Juveda beschäftigt, weil Kapha auch für die Masse ist, für die Erde, dass man zunimmt, dass man wächst.

Und je älter das Kind wird, dann zeigen sich auch Tendenzen zu verschiedenen Sachen.

Zum Beispiel, ich habe Kinder, die haben immer wieder eine Bronchitis.

Bronchitis, Schleimauswurf, oberer Atemwegsinfekt.

Die Kinder sagen eher Kapha-Dominanz.

Manche, oder viele leider, haben dann Mandelentzündungen.

Angina, Mittellohrentzündungen.

Da ist natürlich, wenn man es aus einer ayurvedischen Sicht sieht, das bitter vorherrschen.

Und dann gibt es auch wieder Kinder, die haben immer wieder Bauchschmerzen, immer wieder Kopfschmerzen.

Gott sei Dank findet man bei 80% oder mehr als 80% bei solchen Symptomen nicht.

Die sind meistens idiopathisch, also man hat keinen Grund, warum diese Beschwerden vorherrschen.

Sollten aber trotzdem durch den Kinderarzt abgeklärt werden.

Und da ist es weiter vorherrschend.

Das Schöne an der Ajuveda ist, man kann sich viele Sachen in der Schulmedizin, also ich erkläre mir das, und das hilft mir auch, bei der Schulmedizin die Kinder zu behandeln.

Und wie kommt es bei diesen, jetzt haben wir die drei Typen angesprochen, wie sie da Ungleichgewicht zeigen können oder welche Krankheiten dann zum Ausbruch kommen.

Wie kommt es denn zu dem Stadion?

Ist der Auslöser dann bei allen gleich oder brauchen alle drei einen anderen Auslöser?

Also wenn ich zum Beispiel einen schleimigen Wusten habe, wenn ich die Tendenzen habe, dann ist natürlich das KV hoch.

Jetzt fange ich mal mit der Schulmedizin an.

Schleimauswurf, Krankenbronchitis, also die Lunge ist, die Bronchitiden sind verengt, die Alveolen, das heißt, Luft kann nicht gut rauskommen, das heißt, man hat so ein paffendes Geräusch, und laut der Ajuveda ist es dann auch ein schleimiger Wusten, kann KV-Vorherschnitt sein.

Was kann es natürlich dann verschlechtern?

Wenn Kinder viel Süßigkeiten essen, viel Süßes essen, kalte Milch, weil es alles schleimproduziert ist, kann das natürlich dann auch fördern sein für solche Erkrankungen.

Und deshalb, nach Ajuveda, bei süßlich schleimigem Auswurf oder bei KV-Dominanz sollte man bei diesen Sachen aufpassen.

Und das kann natürlich der Lebensstil, die Ernährung, kann natürlich die Beschwerden verschlechtern, aber auch dann zu einer starken Tendenz kommen, dass die Kinder immer wieder daran erkranken.

Zum Beispiel auch Milch, kalte Milch, oder schleimproduzierende Sachen.

Und gerade da kann man mit Ajuveda oder erklären, kann man den Eltern sagen, bitte sollte man darauf achten.

Wenn jetzt zum Beispiel jemand im Jugendalter viele Anginas hat, immer wieder Entzündungen hat, und da wird viel salziges, saures konsumiert oder scharfes, Chips, pikante Sachen und so weiter, dann kann man da auch sagen, kann da auch das fördern sein für solche Ursachen.

Oder vor allem bei Kopfschmerzen, ein unregelmäßiger Lebensstil, zu wenig Schlaf, vielleicht geht man als Jugendliche zu viel fort.

Also das zeigt sich dann da schon.

Und gerade da, gerade deshalb ist auch im Kindesalter Ajuveda wichtig, kann man schon sagen, aha, diese Tendenz gibt es, das kann man nun zur Vorbeugung machen, da sollte man da auf die Ernährung achten.

Und da kann man die Morgenroutine oder die Tagesroutine anpassen.

Das heißt, wenn ich so eine Tendenz bei meinem Kind erkenne, und das sollte ja auf der Grundschule der Fall sein, dann weiß ich, okay, bei meinem Kind kann ich speziell darauf achten, weil es auf das schneller reagiert.

Genau, zum Beispiel sehr oft jetzt auch im Herbst, auch wenn der Winter geht, sind Kopfschmerzen.

Viele Kinder haben Kopfschmerzen, und vielleicht gibt es halt viele Therapien und so weiter, nicht immer hilft das, aber das kann man nun aus ajuvedischer Sicht machen, zum Beispiel auch sich vor dem Wind schützen, auf kalte Speisen, also Salat und so, ajuvedischer Hose, tut das Watter in die Höhe tun, das heißt, Rohkost, kalte Getränke und so weiter sollten dann bei dieser Person oder bei diesem Kind gemieden werden, wenn er schon an Migräne oder chronischen Kopfschmerzen leidet.

Du hast gerade angesprochen, dass jetzt in der Herbstzeit, dass da viele auch Kopfschmerzen kriegen.

Genau, wenn der Wind zieht, das Wetter, der Umschwung von der Hitze, vom Pitta, kommt im Herbst diese Wetterzeit, diese Wetterphase, und dann ist es jetzt wirklich ganz wichtig, auch sich zu schützen, weil jetzt kommen wieder die ganzen Viren, also auch jetzt nicht nur aus der Sicht der Natur, aber auch Schulferien waren, die Kinder kommen wieder zusammen, stecken alle wieder an, und dann kommt es wieder zu diesen Nebenwirkserkrankungen, und vor allem aktuell ist wieder Corona ein Anstieg, also das heißt, es gibt jetzt mehr Fälle aktuell, und dann kann man sich natürlich, also man muss eins schon sagen, man wird keine Infektionen verhindern können, das ist ein Teil des Lebens, das ist der Kreislauf des Lebens.

Man kann darauf achten, wie der Körper oder wir Menschen, wie wir darauf reagieren, oder wie wir das verarbeiten, und dazu ist diese Vorbeuge wichtig.

Ich möchte noch mal, bevor wir auf Erkältungskrankheiten eingehen, vielleicht auf das Thema Kopfschmerzen, weil das ist bei Kindern, glaube ich, umso, ja, also es ist ja für Erwachsene genauso unangenehm, aber bei Kindern, kannst du da sagen, wie da schulmedizinisch vorgegangen wird, und auch aus Ayurveda-Sicht?

Schulmedizinisch ist wichtig, es ist wirklich ganz, ganz wichtig, irgendetwas anderes, also andere Sachen, gefährliche Sachen auszuschließen, darunter auch Tumore, ja, also Gehirntumore auszuschließen, oder Entzündungen, bei chronischen Sachen werden sie eher keine Entzündungen sein, aber zum Beispiel Tumore, ja, dann, also als Schulmediziner gehe ich so, man macht eine Anamnese, also auch wie bei Ayurveda ein Fragebogen, schaut sich an, wann sind die Kopfschmerzen am stärksten, ist es an der Früh, oder ist es am Abend, hat man Übelkeit oder nicht, weil Kopfschmerzen, die oft in der Früh entstehen, und dazu auch noch die Übelkeit dazukommt, kann ein erster Hinweis für Tumore sein, ja, aber das ist immer, das sollte immer, ich will jetzt da nicht, das sollte immer der Arzt entscheiden, ja, das kann ein Anzeichen sein, ja, aus schulmedizinischer Sicht, deshalb gehört das immer abgeklärt, das heißt, das kann, dann kann man auch eine EEG machen, Elektrogen, Elektrogenwellen, die dann messen, ist da irgendetwas jetzt schlecht zu schreiben, meistens, über 80%, fast 90% oder vielleicht ein bisschen mehr, kommt da nichts raus, das heißt, da gibt es jetzt keine schulmedizinische Ursache, und wenn man das herauskommt, kann man sich dann an die Nahrung, an den Lebensstil ranmachen und da Empfehlungen geben, also so macht man es, also da ist es ganz wichtig, mal auszuschließen, dass da nichts Gröberes ist.

Und aus Ayurveda-Sicht, würdest du dann mit Ernährung im ersten Schritt?

Also Ernährung ist das A und O überall eigentlich, darauf kommt auch immer mehr die Schulmedizin.

Jeder, der sich mit Gesundheit beschäftigt, wird schon das Wort Mikrobiome gehört haben, die irgendwie überall in Verbindung ist, in der Chirurgie, überall, und immer mehr erkennt die Schulmedizin, dass Ernährung, die Nahrung selbst, ein sehr wichtiger oder nicht der wichtigste Bestandteil unserer Gesundheit ist, denn wir nehmen es tagtäglich in uns auf und das sind die Bausteine auch für unseren Körper und darüber hinausgehend auch für unseren Geist.

Welche Empfehlungen hast du da generell für Kinder und es ist schon eine Frage von einer Teilnehmerin gekommen, die ist sehr spannend, hast du Tipps, wie man Kinder in gesunde Ernährung schmackhaft machen kann?

Das ist das große Thema, das ist wirklich das große Thema, natürlich ist Pasta und das ist ja so ein Kreislauf, warum essen die Kinder gerne Chips und diese ganzen Ungesunde?

Weil da viel Fett ist, weil viel Zucker ist, weil es viel besser schmeckt.

Das ist einfach, das macht sich auch die Industrie zu nutzen.

Wichtig ist es, dass die Eltern das vorleben, da fängt es schon mal an.

Dass das vorgelebt wird, also wenn man selber das nicht macht, dann kann man es bei den Kindern vergessen, das macht keinen Sinn, dass es ungesund ist und sagt, nein, da fängt es schon an.

Dann muss man jetzt nicht gleich mit Ayurveda, viele bringen immer indische Küche, es muss nicht immer gleich die indische Küche, ich kann auch nicht jeden Tag indisch essen, am dritten Tag kann ich nicht mehr.

Das heißt, man kann mit verschiedenen Kräutern arbeiten, man kann mal Kurkuma oder man kann einfach variieren.

Man kann natürlich Nudeln machen, so kann es variieren und man muss es irgendwie näher bringen.

Ich weiß, viele Eltern kommen zu mir und sind verzweifelt und sagen, sie wissen nicht, wie soll ihr Kind gesund essen?

Und dann sage ich ihnen, geht ihr Kind in die Schule?

Ja.

Will es oft nicht in die Schule gehen?

Ja.

Aber sie schicken es trotzdem in die Schule?

Ja.

Ich wollte auch oft nicht als Kind in die Volksschule gehen.

Und ich bin trotzdem gegangen.

Man muss es trotzdem, gerade da muss man es näher bringen.

Die Geschmacksrezeptionen müssen sich daran gewöhnen.

Das ist dasselbe, wenn ich jetzt irgendwo in ein Land gehe, vielleicht in Afrika, wo ich nicht gewohnt bin, das zu essen, weil ich das auch nicht essen kann, weil ich das nicht gewohnt bin.

Man muss es halt geschmackvoll machen und man muss auch variieren können.

Trotzdem ist das einfach essentiell.

Für mich ist es sogar wichtiger als die Schule die Nahrung, weil die Nahrung die Gesundheit des Menschen ausmacht.

Und ohne Gesundheit können sie nicht in die Schule gehen.

Deshalb sage ich, ich kann sie verstehen und ich weiß, dass es anstrengend ist.

Aber dann vergleiche ich das mit den anderen.

Die Wichtigkeit.

Und wenn ich dann die Wichtigkeit erläutere mit solchen Beispielen, dann verstehen sie es auch.

Aber ich weiß es ja selber.

Ich bin als Kinderarzt.

Ich kenne ja, dass die Kinder nur einseitig sind in der Ernährung und das nicht wollen und schon früh ihre Vorlieben entwickeln.

Aber daraus kann man eine Stärke machen.

Dann kann man sich einen schon nachmachen.

Das mag ich, das mag ich nicht.

Und dann kann man in diese Richtung gehen.

Ja, ich bin auch Mama von Kindern und es ist das Thema.

Aber gerade, weil du auch die Gewürze angesprochen hast, reicht es auch schon, wenn man dann so ein normales Essen wie Pasta und in der Soße, dass man das dann mit Gewürzen anreichert, dass es schon leichter zum Verdauen ist und zu anderen Geschmacksrichtungen.

Natürlich.

Man kann ja so viel reingeben, dass die Kinder das gar nicht merken.

Es kommt immer auf die Dosis, wie viel man da reingebt.

Also das kann man auf jeden Fall machen.

Und wichtig ist auch, gerade Ayurveda sagt ja, man sollte ja verschiedene Geschmacksrichtungen ansprechen, weil die eine Wirkung auf unseren Körper haben.

Das Süße gehört einfach auch dazu.

Also im indischen Tali, wenn man eine Nahrung zu sich nimmt, ist es immer dazu.

Die Frage ist, wie viel ist das und was ist das?

Also wenn man so einen süßen Milchreis nimmt, anstatt von Gummibärli, macht das schon einen Unterschied aus.

Natürlich auch die Menge immer.

Wenn wir jetzt auf das Thema Infekte schauen.

Bevor wir online waren, haben wir schon kurz unterhalten und da hast du gesagt, jetzt geht ja auch wieder die Herbstsaison los und es ist offensichtlich ein Peak.

Magst du da ein bisschen was erzählen?

Also erstens, weil ich war von Familie, mein Papa ist heute an Corona erkrankt.

Es kommen ja verschiedene neuen Viren und da ist die Welle jetzt gerade hoch.

Viele, viele Leute sind momentan auch in Bekanntenkreisen, ich weiß nicht, wie es bei euch ist, sind momentan erkrankt.

Das habe ich auch schon vorher gesagt und das ist auch ein wichtiger Ansatz, also ein Punkt für mich.

Infektionen kann man nicht verhindern.

Die sind unser Teil des Lebens.

Wir können nur schauen, wie wir damit umgehen.

Kinder natürlich auch aus zeitlicher Sicht, weil jetzt die Schulen wieder beginnen, sie waren auf Urlaub, waren auf Reisen, jetzt kommen sie wieder zusammen, enges Umfeld.

Da kommt jetzt die Infektionswelle.

Das ist ganz klar, die Herbstzeit, wenn die Schulen beginnen, haben wir Kinder wieder Wärme zu tun.

Sie haben wieder zusammengekommen, irgendwas von da und da mitgenommen und dann fliegt es an.

Und dann natürlich gehen wir in Richtung Winter und da begünstigen wir einfach die Kälte, begünstigt ein paar Viren, die dann hochaktiv sind.

Dann haben wir auch die Grippewelle, die wird dann auch irgendwann mal im November anfangen.

Dagegen kann man sich schützen, wer mag.

Und dann natürlich für uns Kinderärzte ganz, ganz wichtig und leider auch für die Kinder unter einem Jahr sehr gefährlich ist der RSV-Virus.

Respiratory Sensitive Virus, der natürlich vor allem bei Säuglingen sehr viele Symptome machen kann, aber leider auch lebensbedrohliche Symptome.

Auch der Keuchhusten, der jetzt auch kurz hier fliegt.

Das ist was anderes.

Der Keuchhusten ist auch aktuell.

Ich muss ehrlich sagen, vor ein paar Jahren haben wir gar keinen Keuchhusten gesehen.

Das war sehr selten.

Das war etwas Exotisches.

Und dieses Jahr haben wir so viele gehabt, das ist so wie normal.

Einer der Gründe, sagt man, ist auch die Durchimpfungsrate, dass es runtergegangen ist.

Man kann sich dagegen schützen.

Das selbe hat zehn Jahre.

Aber auch, vor allem bei älteren oder jungen Menschen kann es zu gefährlichen Erstickungsgefahren führen, weil das hat, wie der Name schon sagt, man keucht, man bekommt so Anfälle und vor allem erbrechen dann viele Leute dabei.

Und der RSV-Virus, da habe ich dich jetzt unterbrochen.

Genau, das ist halt von uns.

Das ist der, der uns Sorgen macht im Winter.

Das ist der Virus, der bei kleinen Säuglingen sehr schwierige Symptome machen kann.

Sein Atemwegsinfekt mit Husten.

Und da sind wir immer schon letztes Jahr, nach Corona-Pandemie hat es schon früher angefangen.

Weil die Kinder auch dann in Quarantäne waren, haben die Symptome leider schon sehr früh angefangen.

Und laut Statistik werden müssen 80% der Säuglinge, die das bekommen, leider auch ins Krankenhaus.

Deshalb ist es für uns halt immer im Hintergrund spielt dieser Virus eine sehr wichtige Rolle.

Und woran liegt es jetzt, wenn diese Infektwelle kommt?

Das trifft auf die Kinder und manche Kinder, die haben gar nichts davon und andere, die werden super krank oder viel schneller krank und andere, die berührt es nicht mehr.

Wir sind ja alle Menschen, sind Individuen.

Das heißt, ein Kind ist nicht wie das andere.

Das heißt, manche können manche Symptome besser verkraften, andere nicht.

Und deshalb ist es so, wie auch bei erwachsenen Menschen, bei Kindern umso mehr, dass wir unterschiedlich das Immunsystem, der ganze Körper mit Krankheiten umgeht, wie andere.

Manche haben nur Fieber, haben 39 Fieber und spielen herum und haben nichts.

Andere haben 38 Grad und sind dann wirklich sehr schlapp, müde.

Das kommt eben auch auf das Kind an und auch auf die Verfassung.

Und da kann natürlich dann späterer, also ab 5, 6, finde ich, dann auch die Doshas eine Hilfe sein, wie man mit diesen Krankheiten umgeht oder was man machen kann.

Wie man dann die Nahrung anpassen kann, wie man den Lebensstil anpassen kann.

Was würdest du denn als generelle Empfehlung aussprechen, um das Immunsystem stark zu halten?

Um das Immunsystem eindeutig und das wird auch die Schulmedizin jetzt demnächst auch wieder forschen, ist die Nahrung, das Essen.

Das ist die tagtägliche Medizin, die wir zu uns einnehmen, ist das Essen.

Und das muss mehr propagiert werden.

Das muss endlich in die Köpfe geben.

Es ist nicht wichtig, ein Instrument zu lernen.

Es ist nicht wichtig, irgendwas zu lernen.

Es ist wichtig, zu kochen.

Es ist wichtig, für sich selbst zu sorgen.

Es ist so, das habe ich früher auch nicht gewusst, aber umso älter ich werde, umso mehr ich mich mit den Patienten beschäftige, umso mehr Patienten ich habe, umso mehr wird mir das klar.

Das wird am wenigsten Beachtung geschenkt.

Wenn ich ein Auto fahre, wenn es ein Diesel ist, kann ich nicht Benzin tanken.

Das wird irgendwann mal stehenbleiben, das wird nicht weit fahren und so ist es auch, wir müssen endlich anfangen auf unser Essen.

Und wir können nicht Urlaube planen, aber nicht in der Lage sein, am Abend ein Essen für uns zuzubereiten, wenn wir gestresst sind.

Das ist eigentlich pervers, wenn man darüber nachdenkt, weil das Essen ja uns gesund hält.

Ich rede jetzt nicht von genetischen Erkrankungen oder anderen, aber jetzt ein durchschnittlicher Mensch, der jetzt nicht irgendwelche schweren Erkrankungen hat, da ist das Essen essentiell, weil wir nehmen es auch.

Daraus entstehen unsere Haare, unsere Haut.

Dadurch wird unser ganzer Körper genährt.

Und warum schenken wir dieser Sache so wenig Aufmerksamkeit?

Jetzt durch die Schulmedizin, durch die Mikrobiome kommt es immer mehr in den Vordergrund.

Es ist noch, finde ich, meiner Ansicht nach, dafür, dass man so viel schon weiß, ist es noch wenig.

Aber man kann noch nichts damit anfangen.

Man weiß, dass die Nahrung, die man zu uns nimmt, unterschiedliche Wirkungen auf unserem Darm hat.

Dadurch entstehen verschiedene Mikrobiome, die Bakterien, und die sind verantwortlich für unsere Gesundheit.

Jeder von uns, der jetzt hat, hat auf der Haut irgendwelche Mikrobiome, hat im Darm, hat im Mund.

Und man hat bei manchen Sachen schon gesunde, also bei gesunden Menschen die Sachen transplantiert.

Man hat gesehen, aha, die Krankheit wurde plötzlich geheilt.

Man hat gesehen, aha, natürlich kann man jetzt nicht sagen, aber jetzt muss man gar nicht mehr so tief in die Materie gehen.

Und das Zweite ist die Morgenroutine, das Dritte ist die Tagesroutine.

Nahrung, Morgen, Tagesroutine.

Diese drei Sachen sind essentiell für die Gesundheit des Menschen.

Das sollte auch mehr von uns Ärzten propagiert werden, weil das ist ganz wichtig.

Das ist ein banales Beispiel, Zähneputzen.

Wir tun ja jeden Tag Zähneputzen.

Hoffentlich.

Wenn wir das nicht machen, was passiert?

Wir entwickeln Karies, wir bekommen faule Zähne.

Und so ist es eigentlich auch.

Und somit ist es mit anderen Teilen des Körpers auch, vor allem mit dem Geist.

Und das kann man schon im frühen Alter schon beibringen.

Das kann man schon bei Kindern ansetzen.

Was empfiehlst du da bei Kindern schon für Morgen- und Tagesroutine?

Also genauso wie beim Erwachsenen.

In der Früh aufstehen, man kann auch schon in der Früh die Zunge schaben, man kann die Nasendusche machen, man kann die Nase ölen.

Das hat mir der Professor Gupta, wo ich studiert habe, gesagt, dass es ein Geheimtipp für Erkältungen ist.

Also ein bisschen Öl oder Ghee nehmen und wirklich mit den Fingern dann reingeben.

Also reingeben und das wirkt als Schutz, als Barriere.

Kann das sein für Viren und Bakterien.

Und Tagesroutinen?

Tagesroutinen ist natürlich, jetzt habe ich ja gesagt von den Psychologen, dass jeder so eine Neigung hat.

Bei Kindern, die halt wirklich dann leicht gestresst sind, Bauchschmerzen, vor Angst oder Stress bekommen oder Kopfschmerzen, bei denen ist es wichtig, dass sie einen geregelten Tagesablauf haben.

Bei Kindern, die viel Energie haben, die ein großes Bitter haben, die wirklich auch immer wieder Entzündungen, da ist es wichtig, dass sie ausgelastet sind.

Dass sie dann nachher noch irgendwelche Aktivitäten haben und nicht eingedämmt werden.

Das kommt irgendwann mal raus.

Oder Kinder, die eher vielleicht faul sind oder sich nicht bewegen wollen und so weiter, denen man ein Helfen geben kann, machen wir jetzt einen Spaziergang.

Das wird dir jetzt guttun.

Und das ist wichtig und da kann man viel ansetzen.

Und da ist jetzt wirklich jedes Kind individuell.

Und Kinder sind durchaus schon sehr lernfähig in dem Alter, auch mit der Ernährung.

Wenn man sich nur darauf aufmerksam macht, meine Töchter, die checken mittlerweile, die eine hat mehr Watt, also wenn sie viel unterwegs ist, dass sie Pausen braucht und macht das dann auch schon selber und sagt, heute geht es nicht, heute brauche ich Pause.

Und die andere mit der Ernährung.

Wenn die ein paar Tage bei der Oma bitte weghört und mehr Quatsch isst, dann hat die gleich Entzündungen wieder und ist sehr anfällig.

Und das Klassische ist ja nach Weihnachten.

Viele Kinder kommen dann mit Magendarm, mit Verstopfung und so weiter, weil sie dann viele Kekse haben.

Ja, genau.

Kannst du uns ein paar Hausmittel, also Ayurveda-Hausmittel, die man bei so einer Erkältung, wenn die jetzt akut ist, anwenden kann?

Also erstens, das habe ich schon vorher erwähnt, ist wirklich, bevor man vielleicht auch außer Haus geht, mal ein bisschen Ghee oder Innenöl nehmen und mal die Nasenhöhlen damit einreiben, damit man so eine gesunde Barriere einen Schutz hat.

Das ist mal ein Mittel.

Dann natürlich auch auf lauwarmes Getränke.

Ich weiß, das ist jetzt immer der Klassiker-Tipp im Ayurveda, aber der ist doch wichtig.

Ja, also das ist doch wichtig, weil es einfach für unsere Verdauung ganz wichtig ist, dass man nicht, wenn man isst, irgendwas aus dem Kühlschrank, ein kaltes Getränk draufschüttet, weil unser Körper hat eine Kerntemperatur von 36 bis 37 Grad.

Das heißt, da macht das auch, wenn es jetzt nicht von der Schulmedizin ganz so untersucht ist, das macht so keinen Sinn.

Das heißt, da wird laut Ayurveda die Ernährung da nicht so effizient verdaut und da kann es zu Krankheiten kommen.

Dann ein sehr gutes Mittel, auch für Kinder, für die Tuchblutung, aber auch für die Abwehr, sind Ölmassagen, dass man die beim Schlafen gehen, wenn die Kopfschmerzen haben, Bauchschmerzen haben, dass man die Füße vielleicht mit Ghee einschmiert, das ist ein altes Ayurveda-Mittel oder mit einem anderen Öl.

Da werden auch Oxytocine freigesetzt, aber andererseits wird auch da ein Körperbewusstsein erschaffen, aber auch eine Nähe zu den Eltern und der massiert, aber auch laut Ayurveda auch eine Barriere für Viren und Bakterien.

Und in Krankheitsfall, wenn man jetzt Fieber hat und verschleimt ist und zurückschwimmt?

Genau, das kommt dann immer, das ist ganz eine gute Frage, da kommt es immer auf die Symptome an.

Das heißt, wenn ich jetzt Fieber habe oder einen schleimigen Husten, wie ich vorher schon gesagt habe, eine Pochitis habe, da würde ich ja abraten von Müsli mit Milch oder so etwas, weil Milch schleimbildend ist, also so schleimbildende Sachen, so wie Joghurt oder Milch würde ich ja weglassen.

Wenn ich jetzt eine Entzündung habe, würde ich über alles, was erzeugt, so Sachen vermeiden, so salzige, saure, scharfe Sachen würde ich vermeiden.

Tomaten.

Und wir sind in Ayurveda so kontrovers, ein bisschen das Thema, dass viel Säure bildet, auch so heizend ist in unserem Körper.

Und dann bei Kaffer zum Beispiel, die so viel Kaffer haben, da kann man natürlich auch mal mit Ingwer schauen.

Ingwer, Wasser und so weiter.

Aber da, wie gesagt, da gibt es nicht eine pauschale Empfehlung, sondern da ist wirklich, dass man individuell wieder macht.

Und das macht das auch für mich, das Ayurveda besonders, dass man dann wirklich individuelle Tipps geben kann und nicht sagen, ja, trink mal Ingwer.

Das kann für den einen gut sein, für den anderen kann es schlecht sein.

Wenn ich eine Mandelentzündung habe und Ingwer, das ist scharf, dann kann das egal effekt sein.

Ich möchte nur ein Thema ansprechen, und zwar die mentale Gesundheit bei Kindern.

Was ist denn da deine Erfahrung als Kinderarzt?

Als Kinderarzt kann ich da eindeutig sagen, dass es zunehmend Kinder sind zunehmend gestresst.

Also man sieht auch, es gibt eindeutige Studien, die sagen, dass der Stresslevel der Kinder auch die mentale Gesundheit schon ein großes Thema schon ist und leider auch durch die Sozialen Medien gefördert wird.

Es gibt verschiedene Studien, es gibt sehr, sehr viele Studien und Service arbeiten, die sagen auch, dass das Gehirn sich verändert.

Durch diese kurzen Informationen, die wir auf TikTok oder Instagram bekommen.

Früher ist man ja in eine Bücherei gegangen und hat aktiv gelernt.

Das heißt, Gehirnzellen sind dann entstanden, Synapsen sind entstanden.

Und da ist eher, leider zeigt das, dass da eher die Gehirnmasse dann zu den jeweiligen dafür Verantwortlichen abnimmt.

Und das zeigt sich schon bei ein paar Kindern anhand eines EEGs, an so Gehirnwellen, die gemessen werden.

Also diese Zahlen sind schon alarmierend und es wird in Zukunft auch darüber viel mehr Studien geben.

Aber unabhängig, auch wenn man keine Art Wissenschaftler oder Pädagoge ist, weiß man, dass das einfach nicht gut tun kann.

So viel Wissen und so viel Informationen in so einer kurzen Zeit zu konsumieren, das kann einfach nicht.

Das ist nicht mehr für uns Erwachsene.

Da gibt es genauso Studien für uns Erwachsene.

Das heißt, da sollte man wirklich achten, als Elternteil, was konsumiert mein Kind?

Wie lange ist die Bildschirmzeit?

Weil die korreliert auch mit der mentalen Gesundheit.

Da gibt es eindeutige wissenschaftliche Studien.

Dann gibt es natürlich auch Mittel, also im Ayurveda, dass man sich mit dem Kind beschäftigt, sich auseinander setzt, mit seinen Interessen.

Individuell kann man auch die Doshas mit einbeziehen.

Was gefällt dem Kind?

Wohin geht die Neigung?

Dass man da ein bisschen Hilfestellung bekommt.

Aber andererseits, ich bin halt ein sehr, sehr großer Fan von Meditation.

Man muss jetzt kleine Kinder nicht meditieren lassen, gleich und schützen, aber man kann Atemübungen machen, damit sich Kinder konzentrieren können.

Weil ich glaube, auch bei dieser Welt und mit dieser Geschwindigkeit, wie alles läuft, die Konzentration, die Achtsamkeit, das im Jetzt-Sein immer, immer, immer schwieriger.

Nicht nur für Kinder, sondern für uns auch.

Weil es momentan so viele Angebote gibt.

Alles ist schnell erhältlich.

Und damit muss ein Kind auch klarkommen.

Ich finde den Aspekt, ich habe noch nie gehört, dass die Gehirnzellen, also der Unterschied, wenn man was aktiv lernt oder was liest, dass sich Gehirnzellen bilden und durch diesen passiven Einstrom von Sinnes eindrücken, dass es da eher rückläufig ist.

Das ist sehr spannend.

Und das ist das eine.

Und das andere ist, damit zusammenhängende Gefühle oder Emotionen, die dadurch entstehen, da ist ein Gedanke, aber ein Gedanke erzeugt auch Emotionen und Gefühle.

Und was machen die mit uns?

Da gibt es leider auch in der Kinderpsychiatrie die Zahlen steigend.

Das heißt, das ist ein sehr großes Thema und wird leider in der Zukunft auch sein.

Kann man da so allgemeine Empfehlungen in punkto Bildschirmzeit abgeben oder ist das auch wieder typisch?

Man wird das nicht verhindern können.

Das ist der Lauf der Zeit.

Damals kam das Handy, dann kam das Telefon.

Es gibt immer wieder Videospiele.

Aber es wird halt immer, immer konzentrierter und extremer.

Ein Unterführungszeichen.

Weil man heutzutage ja alles machen kann.

Das heißt, wie ich das zum Beispiel schon vorher erwähnt habe, man braucht eigentlich nicht mehr rauszugehen.

Man kann zu Hause sitzen und kann eine virtuelle Brille haben und das muss man versuchen, diese Passivität wegzubekommen, gerade bei Kindern.

Dass sie trotzdem aktiv lernen und aktiv das Leben genießen und auch erkennen, dass die Online-Welt nicht die reale Welt ist.

Dass das nicht real ist, dass es nicht real ist.

Das real ist im Hier und Jetzt und das kriegen sie, nicht jemand anderer.

Und das wird, glaube ich, diese Grenze wird immer schwieriger.

Immer schwieriger.

Also ich beneide die Kinder heutzutage nicht.

Was in punkto Atemübungen, ab wann kann man denn das machen und was würdest du da sagen?

Also die Atemübungen sind ja jetzt auch, sobald das Kind so ein Bewusstsein hat und den Angaben befolgen kann, kann das jederzeit machen.

Also das ist, da gibt es kein…

Bei Meditationen natürlich, da muss man aufpassen.

Also was macht man?

Natürlich muss man da immer aufpassen, dass das jetzt nicht missbraucht wird für Manipulation und so weiter.

Aber andererseits ist das andere Social Media auch eine Art Meditation.

Man bekommt immer dasselbe, in einer Bubble immer dieselben Informationen und das ist ja dasselbe.

Es geht eigentlich in der Meditation und der Achtsamkeit darüber, dass man sich selbst hinterfragt und auch hinterfragt, was nehme ich da, konsumiere ich da.

Wenn ich jetzt Bilder mit Gewalt sehe und die ja natürlich zerscheuchen, dass man auch dann, und das geht ja, dass es diesen Feedback an sich selber gibt auch.

Gibt es irgendeine einfache Atemübung, die du uns mitgeben kannst für die Kinder?

Es gibt eine ganz plausible Atemübung, ist wirklich die Augen zu schließen und dann wirklich sich konzentrieren, das Einatmen und das Ausatmen.

Also wirklich die Augen zu schließen, einatmen, bis der Bauch sich hebt und ausatmen.

Und viele werden sich denken, das ist ein wenig banal, aber belegt euch mal in stressigen Situationen, wie oft wir flach atmen.

Ich weiß selber, wenn es eine Notsituation ist, also dann atme ich, und da ist ein großer Unterschied zu sehen, das Atmen, das ist unsere Energie, das ist der Sauerstoff, das ist noch Bewusstsein, immer zu atmen.

Das klingt immer so, ja, das sind schon wieder Atemübungen, aber nein, schaut euch mal, beobachtet das mal in eurer Umgebung, wie die Menschen atmen, wie sie sich aufbringen, wie flach die Atmung ist.

Also die tiefe Atmung ist ganz selten, weil wir halt oft, umso mehr wir unter Strom sind, umso flächer wird die Atmung.

Deshalb auch die Athleten, wenn die vom Langlauf zum Schießstand kommen und dann sind, bringen sie die Herzfrequenz runter, indem sie lange Atemzüge machen, sonst würden sie gar nicht schießen können, sonst würden sie zittern.

Und das kann man sich, diese Technik kann man sich auch aneignen.

Das kann man auch gegen Lampenfieber, das kann man auch den Schülern dann beibringen, wenn sie zum Beispiel eine Prüfung haben, eine Prüfung haben, wie wird damit umgegangen?

Also da kann man schon früh anfangen und nicht die Kinder bitte alleine lassen und sagen, jeder muss eine Prüfung machen.

Nein, da fängt es an, weil da entsteht schon das ganze Gerüst für die Zukunft.

Wie viele Atemzüge braucht es da oder kann man da auch von einem Kind?

Also ich würde da bei Kindern gar nicht so jetzt machen, einfach einatmen und sich darauf konzentrieren und immer darauf sagen, Kraft jedoch im Bauch, schau, hebt sich der Bauch oder hebt sich der nicht?

Und dann beim Ausatmen loslassen.

Und dann immer den Kindern sagen, fühlst du dich so rein, wie fühlt sich das an?

Atme jetzt normal.

Und dann wenn sie auch den Unterschied merken, Kinder sind sehr, sehr intelligent.

Das ist viel mehr als wir Erwachsene.

Super.

Ich möchte auch noch kurz hinweisen auf unsere nächsten Veranstaltungen.

Wir haben natürlich die nächsten Monate auch wieder kostenfreie Jugendtalks.

Der nächste ist zum Thema Brustgesundheit und im November haben wir dann deutlich wieder als Thema die Vietnische Astrologie.

Und bei uns starten jetzt auch wieder Herbstkurse.

Und da fängt am Sonntag der nächste an mit der Dr. Helene Attaller.

Da geht es um zeitlose Prinzipien für nachhaltige Gesundheit.

Das ist wirklich ein Ayurveda- Grundlagenkurs mit Vertiefung auf Vata-Dosha, was wir schon gehört haben, was jetzt im Herbst mehr Thema ist bei uns allen.

Und in der Woche drauf ist dann die Bernadette Fuschlberger-Püringer, alteingesessene Ayurveda-Praktikerin in Salzburg.

Und da geht es um Dosha-Wissen vertiefen und wie man die eigene Konstitution besser versteht und die Doshas wirklich erkennt im Alltag und in seinem Tun und wie man so ist und was man gerne mag.

Also ich habe einen Roman geschrieben, der wurde vor drei Monaten veröffentlicht.

Also es ist eine fiktive Geschichte.

Also da ich habe als Student Sterbe- und Traubegleitung gemacht und habe auch einen Querschnitt Geliebten damals begleitet und daraus ist eine Idee entstanden mit dem Thema Tod, Sterben aber auch Gesundheit.

Und daraus ist eine Geschichte entstanden und ja, da habe ich das Buch veröffentlicht.

Das war auch alles spannend für mich.

Das erste Mal in meinem Leben.

Und ja, es ist bis jetzt gut angekommen und dann, wer Lust hat, kann natürlich mal im Internet, gibt es auch Leseproben darüber und kann mal reinschauen.

Okay.

Das gibt es in jedem Buchhandel?

Also man kann es online, also man kann es auf der Marie-Hilfer-Straße in Wien online vor Ort kaufen, aber auch in der Buchhandlung analog.

Das ist eine sehr süße kleine Buchhandlung in der Otto-Bauer-Gasse.

Ansonsten kann man das im Amazon und überall kann man das online bestellen.

Die Anarchie der Gedanken.

Die Anarchie der Gedanken, ich habe es in der E-Mail, die dann um 8 Uhr rausgeht, auch verlinkt auf Thalia.

Ihr könnt es natürlich auch, wie gesagt, auf Amazon oder in anderen Buchhandlungen.

Wie ist es zu dem Titel gekommen?

Gerade auch, weil wir das Thema, das kann man auch damit verbinden, die Anarchie der Gedanken.

Es herrscht immer Gedanken und wir werden uns das nicht bewusst.

Das heißt, immer verschiedene Emotionen, Gedanken und so weiter und oft denken wir, warum bin ich jetzt schlecht gelaunt oder ich habe dies und das.

Wie ich vorher schon gesagt habe, Morgenroutine, Tagesroutine.

Es ist wichtig, auch artsam gegenüber seinen Gedanken zu sein, was man aufnimmt.

Zähneputzen, wir tun zweimal hoffentlich am Tag Zähneputzen.

Das Angesammelte muss weg.

Genauso ist es in unserem Kopf.

Da kommen viele ungefilterte Sachen und wie wir auch schon gesagt haben, bei Kindern heutzutage noch mehr durch diese Informationsflut, die sie haben, ist es umso mehr wichtig.

Und da geht es auch um die Hauptprotagonisten, die auch mit diesem Thema zu kämpfen haben.

Also mit Gedanken und Emotionen, die oft nicht mit Medizin zu tun haben, sondern durch die Umwelt verursacht wurden, aber die doch für Arbeit gehören.

Ich habe Meditation zu deiner persönlichen Morgenroutine.

Also ohne Meditation hätte ich selbst wahrscheinlich schon einen Burnout bei den ganzen Sachen, die ich mache.

Meditation kann ich Ihnen nur empfehlen und es gibt mittlerweile so viele Studien, auch von der Schulmedizin, die besagen, dass Gehirnstrukturen sich verändern.

Es ist nicht religiös oder esoterisch, es ist so wie eine Übung, so wie wenn man Sport geht, das Herz-Kreislauf trainiert, ist Meditation eine Art Übung oder eine Art Medizin für den Geist.

Ja, danke für die Inspiration.

Das kann man anhand von MRT schon sehen.

Da tut sich vieles.

Das ist schon sehr gut erforscht.

Und sieht man das während dem Meditieren, dass sich da im Gehirn was verändert oder dass wirklich auch nachhaltig das Gehirn sich verändert?

Also, die Amygdala, ein Zentrum für Angst im Gehirn zum Beispiel, nimmt ab.

Das ist bewiesen wissenschaftlich.

Das ist das Beptilien-Gehirn.

Genau, das nimmt ab.

Und auch andere Strukturen können sich verändern.

Es kommt immer darauf an, wie tief die Meditation ist, aber da ist es schon bewiesen, dass es abnimmt.

Und es ist auch eine Art Feedback.

Man beruhigt sich, man ist achtsamer.

Es hat auch auf vielen Ebenen einen Einfluss.

Was sind denn erste Warnzeichen, die uns darauf hinweisen, dass die Kinder mental überfordert sind?

Wesensveränderung.

Wir fragen immer, ist das Kind anders als sonst?

Das merken ja Eltern.

Manche sagen dann, es zieht sich immer mehr zurück.

Bei manchen ist das Gegenteil.

Es ist mit mehr Aufmerksamkeit.

Es ist dann ganz so, ich kenne mein Kind nicht mehr.

Als erstes wird immer an ADHS gedacht.

Aber ADHS, das kann man alles.

Da gibt es halt Diagnosen, die man stellen kann.

Aber das ist der erste Hinweis, es zieht sich zurück.

Oder ist es immer so gereizt?

Das muss jetzt nichts Großes bedeuten.

Aber es kann ein Anzeichen für Unruhe sein.

Wenn die Eltern so ein Bauchgefühl haben, da höre ich immer auf die Eltern, auch bei Krankheiten, wenn sie sagen, da stimmt etwas nicht und ich fühle das.

Dann bringen sie meine Antennen auch schon ganz hoch.

Das ist auch eine Frage bei mir, wenn Kinder in die Notaufnahme kommen.

Da frage ich auch oft, haben sie das Gefühl, dass das Kind anders ist als sonst?

Ist das Wesen verändert?

Das kann sein.

Wesen verändert, vom Verhalten ist es unterschiedlich als sonst.

Ansonsten können natürlich manche Sachen schleichend kommen.

Schleichend, dass es sich entwickelt, wenn man zunehmende Prüfungsangst hat, z.B. Klassiker bei Kindern.

Dass es immer so ist, dass man gar nicht mehr in die Schule geht.

Aber da muss man ansetzen.

Da gibt es verschiedene therapeutische Ansätze.

Daniela sagt, vielen Dank für diesen wunderbaren Talk.

Sie liebt die Idee, dass Kinder kochen lernen sollen.

Das Wichtigste im Leben ist die Ernährung.

Das ist lustig.

Man kann ohne Mathematik überleben.

Aber kann man ohne Essen überleben?

Nein.

Was wird uns in der Schule gelehrt?

Mathematik ist gut.

Aber man muss die Prioritäten sehen.

Jeder von uns hat gekocht.

Obwohl meine Eltern Restaurants hatten.

Aber wenn man zum ersten Mal von zu Hause aus sieht, dann merkt man, wie wichtig das eigentlich ist.

Da wollte ich dich auch noch fragen.

Hast du noch, es sind auch andere Pädagoginnen dabei, die mit Kindern arbeiten.

Hast du da noch Tipps?

Auch für mentale Gesundheit, was man in einem Klassenverband oder in einem Gruppensetting einbringen kann?

Von meiner Kinderambulanz, wo ich arbeite, haben wir ein multipunktionelles Team.

Da haben wir Therapeuten, Ergotherapeuten, die tun wir ganzheitliches.

Und da muss jeder ansetzen.

Das heißt, da ist nicht nur einer, sondern nicht nur die Eltern oder der Arzt.

Da gibt es viele Möglichkeiten, wo dem Kind geholfen werden kann.

Und da ist es wichtig, natürlich, meine Aufgabe ist es auch als Arzt, das zu reagieren.

Zu finden, wohin passt das.

Aber da ist zum Beispiel manchmal, wenn Kinder kommen und die Eltern sagen, da kann man eine Entwicklungstiergnostik machen, da schaut man sich an, wie es ist.

Hat es Ernährungsprobleme oder wir wissen nicht weiter, was es ist.

Wir haben Blutabnahmen gemacht, alles ist in Ordnung.

Dann haben wir auch Ernährungsberater.

Also wir fangen, wir arbeiten sehr eng und ich finde auch, dass es in Österreich ganz gut funktioniert.

Auch was Sprachentwicklung ist und das andere.

Natürlich, wo überall, gibt es viele Kinder und wenige Therapeuten.

Und das ist ein großes Problem.

Auch die langen Wartezeiten.

Also du sagst, im Team arbeiten.

Im Team miteinander helfen.

Es hat nicht nur einer, die weiß, dass es viele Weisheiten gibt.

Auch im Ayurveda gibt es nicht nur einen Ansatzpunkt, sondern im Ayurveda gerade gibt es viele Ansatzpunkte.

Da fängt man ja schon an mit der Temperatur, mit dem Land, wo man geboren ist.

Mit dem Zeitpunkt der Erzeugung.

Es gibt viele Faktoren und die muss man dann und dann gibt es auch natürlich dadurch viel mehr Ansatzpunkte.

Viel mehr Möglichkeiten.

Da gibt es nicht nur eine Tablette, sondern viel mehr, wo man etwas machen kann.

Was sagst du aus deiner Erfahrung?

Was würdest du allen Eltern und Pädagogen und Großeltern mitgeben als Tipp?

Was ist wichtig für unsere Kinder heute?

Für die Kinder ist es wichtig, wirklich die Individualität zu erkennen und zu sehen, welche Neigungen entwickelt das.

Man kann vier Kinder haben und eine kann zum Beispiel da ein Talent haben, das andere da.

Drei Kinder können super lernen, das andere nicht.

Nicht mitgehen lassen, sondern wirklich diesen Dingen Aufmerksamkeit geben und dann auch die richtige Richtung wählen.

Also fördern.

Nicht als selbstverständlich, nur weil es sieben Kinder so machen, ist es so.

Keine Pauschalisierung, das schadet Kindern.

Das sind schon junge Erwachsene, die wissen ganz genau, was sie wollen.

Und wissen auch, was sie wollen und nicht wollen.

Und das kann man früh schon fördern.

Damit meine ich jetzt nicht falschen Ehrgeiz der Eltern, sondern es geht wirklich um die Gesundheit, achtsam zu sein.

Und wie ich schon vorher gesagt habe, diese Routinen, diese Morgenroutinen, diese Stressverarbeitungstools mitgeben.

Und nicht erst, wenn man dann 30, 40 ist, dann den ersten Tag, dann wird man es lernen.

Diese Sachen können schon in der Kindheit mitgegeben.

Genauso wie die anderen, genauso wie wenn man zum Fußballverein geht oder Instrument spielt, ist das glaube ich schon sehr wichtig.

Und da ist wichtig, da wird zu wenig gemacht.

Da wird einfach angenommen, dass sie das können.

Genauso wie beim Lernen, das Thema Lernen.

Gibt es da Hilfen, dass man lernt?

Gibt es eine Schule, wo man lernt, wie man lernt?

Nein.

Man steckt das Kind in die Schule und erwartet, dass es dann je nachdem lernen kann.

Die einen bekommen Nachhilfe, die anderen nicht.

Aber es gibt nicht mal, wo es gelehrt wird, wie lernst du?

Nein, das gibt es nicht.

Und da fängt es schon an.

Und da sollte viel mehr Achtsamkeit in diesen Dingen gegeben werden, damit man dann Vorbeugung für die Zukunft hat.

Jetzt nicht nur in Bezug aufs Lernen an sich fürs Leben, sondern dass man nicht in eine Überforderung kommt oder wie darf ich das verstehen?

Genau.

In einer Überforderung, dass man Tools hat, dass man als Kind schon weiß, aha, wenn das zu viel ist, kann ich jetzt mich zurückziehen, kann ich atmen.

Genauso wie Kinder sind so intelligent, man lernt ja auch, man gibt sie in andere Kurse.

Man kann auch, du, wenn es dir nicht gut geht, dann solltest du das weniger essen.

Dann kannst du vielleicht das machen.

Gleich einbeziehen.

Wenn es ein Elf-, Zwölfjähriger schon lernt oder so ein Siebenjähriger, wird es dann mit 18, 20, 35, 40, 45 wieder dankbar sein, dass er das schon gemacht hat und das nicht mit 45 lernt.

Also das sind Sachen, die essentiell sind.

Das sind nicht irgendwelche Hobbys, sondern das sind für mich lebensnotwendige Sachen.

Ich merke auch bei meinen Kindern, die sind jetzt am Sprung in die Pubertät und die gehen dann, also wenn ich meine Kommentare abgebe zu ihrem Lebenswandel oder was jetzt gut wäre, ich habe ja immer bessere Ideen für die Kinder als sie selber, dann gehen die zwar da oft in die Gegenwehr, aber ich merke, dass es trotzdem ankommt.

Dass sie das mitintegrieren.

Es ist super.

Ich kann nur von mir das Beispiel nennen, mein Papa hat mich damals immer zu den Meditationskursen mitgenommen.

Und es war so langweilig.

Es war für mich am Anfang, ich war mit meinem Bruder und meinen Geschwistern, wir sind immer rausgegangen, weil wir immer Lachkrämpfe bekommen haben.

Für uns war es total langweilig.

Aber er hat das immer dann gemacht.

Er hat uns nicht frustriert, er hat immer uns mitgenommen.

Und dann mit 2021 habe ich dann irgendwann mal selber angefangen zu meditieren.

Das heißt, er hat uns nicht gezwungen, aber er hat uns immer das Interesse gezeigt und hat uns immer mitgenommen.

Irgendwann mal hat er es irgendwie übergeschnappt.

Ich liebe ohne Meditation, könnte ich es mir nicht vorstellen.

Ich weiß noch ganz genau, wie ich mir gedacht habe, das ist so langweilig.

Ich konnte nicht mal fünf Minuten, und wenn die die Augen dann zugemacht haben, dann war es das langweiligste von allem für uns.

Aber so sind wir dann reingekommen, bin ich persönlich reingekommen und habe daraus gelernt.

Man kann ja die Kinder mitnehmen.

Die Eltern sind Vorbilder.

Man muss sie gar nicht sagen, sie sollen es machen.

Wenn sie es sehen und denken, das ist richtig für sie, machen sie es automatisch.

Ja, das stimmt.

Bist du als Kind auch schon mit Ayurveda-Wissen groß geworden?

Da meine Eltern aus Indien kommen, es wird dort nicht gesagt, wir machen jetzt Ayurveda.

Es ist ein Bestandteil von der Kultur, von der Tradition.

Natürlich nicht immer alles ayurvedisch, aber schon viel.

Zum Beispiel kann ich mich noch erinnern, diese Ölmassagen.

Wenn wir krank waren, haben wir immer Massagen, Fußmassagen, Kopfmassagen bekommen.

Das war immer sehr traditionell.

Das haben wir immer bekommen.

Dann habe ich verstanden, warum wir das gemacht haben.

Schön.

Was ich noch sagen will, weil jetzt auch der Winter da ist, man muss sich nicht viele Sorgen machen.

Eine ist auch, sich ständig über Krankheiten Sorgen zu machen.

Das ist mir wichtig.

Das ist ein Teil des Lebens und wir müssen damit umgehen lernen.

Vor allem bei solchen Zeiten, wo es immer weniger Ärzte gibt können wir sehr viel selber tun.

Vor allem auch, das habe ich schon öfters erwähnt, das Kind als Individuum betrachten.

Also nicht sagen, das ist ein Kind und das pauschalisieren.

Ein Kind ist ein kleiner, erwachsener Mensch.

Die wissen oft sehr genau und wissen auch immer, was sie wollen.

Und auch diesen Neigungen langsam nachgehen.

Und auch den Kindern neben den Hobbys und anderen Förderungen, die man dann will, dass die Kinder das lernen, auch die Nahrung nahe bringen.

Also sagen, heute kochen wir das.

Sich damit auseinandersetzen.

Das ist, finde ich, das Guthaben.

Das ist das Erbe, was man mitgeben kann.

Das ist gar nicht so wichtig als das Geld, das man vielleicht irgendwann mal mitgibt.

Was man den Kindern vererbt, ist diese Nahrung, dieses Wissen, das sie früh schon bekommen, früh schon agieren können und früh schon vorbeugen können.

Das ist unglaublich, wenn ich dann 50, 60-Jährige sehe, die das nie gelernt haben, leider.

Die unter Bluthochdruck leiden.

Und die dann in der Früh ihr Käsebrot mit Schinken und so weiter nehmen und ihre Tabletten.

Nichts gegen Schinkenbrot und Käsebrot, aber wenn man diese Symptome hat, dann ist das nicht gut.

Man sollte nicht anders wissen, weil sie das ganze Leben schon so gemacht haben.

Dann wird es schwer, mit 65 oder 70 denen noch das beizubringen.

Die Frage ist, wie weit das Stressige ist.

Und dann ist es wichtig, schon früh anzufangen.

Vielen Dank.

Das waren schöne, abschließende Worte.

Die Stunde ist verflogen.

Vielen Dank für deine Zeit.

Ich bedanke mich und vielen Dank für die Einladung, liebe Ursula.

Vielen Dank, du machst das super.

Schaut in die zukünftigen Podcasts rein.

Alles Liebe, alles Gute und bleibt gesund.

Danke.

Schönen Abend euch.

Danke.

Das Vata-Syndrom – Dr. Helene Atalla im Podcast Interview

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Dieses Interview ist aus einem Newmoon Talk mit Dr. Helene Atalla, Fachärztin für Innere Medizin, Allgemeinmedizin und Ayurveda-Expertin.

Die feinstoffliche Bewegungsenergie von Vata ist heute bei den meisten von uns erhöht und bringt vielschichtige Probleme mit sich, die schulmedizinisch oft nicht an der Wurzel behandelt werden können.

Zum Interview mit Video auf Youtube

Das erfährst Du im Interview:

  • Das Vata-Syndrom – was ist das?
  • Was macht Vata mit uns und was passiert bei einer Erhöhung?
  • Psychosomatische Krankheitsbilder aus ayurvedischer Sicht
  • Familienalltag heute, was ist Vata erhöhend?
  • Erste Anzeichen einer Vata Erhöhung erkennen
  • Tipps, um Vata in Balance zu halten

Mehr über Dr. Helene Atalla:

Website: www.drheleneatalla.at
Instagram: www.instagram.com/dr_med_helene_atalla/
Facebook: www.facebook.com/dr.med.helene.atalla

Kurse mit Dr. Helene Atalla:

Zeitlose Prinzipien für nachhaltige Gesundheit / Ayurveda Grundlagen mit Vertiefung Nervensystem
Onlinekurs mit online-Live-Seminar, Start am 8. September 2024 (Recording bis 31.12.2024)


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Interview Transkript (automatisch erstellt)

Das Interview, das du gleich hören wirst, ist eine Aufnahme von einem Newmoon Talk mit Dr. Helene Atalla. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin, Allgemeinmedizin und Ayurveda-Expertin.

Sie hat eine eigene Leidensgeschichte, die sie zum Ayurveda gebracht hat. Sie hat während ihrem Medizinstudium an einer schweren Migräne gelitten und hat das selber nur mehr mit permanenten Medikamenten in den Griff bekommen.

Worüber sie im Interview spricht, ist ein Thema, das ihr sehr am Herzen liegt und was auch damals ein Auslöser war für ihren Zustand mit der Migräne.

Sie sagt, das ist ein Zeitgeistphänomen und sie spricht deswegen so gerne darüber, weil viele psychosomatische Erkrankungen eben genau auf eine Ursache zurückzuführen sind und oft aus schulmedizinischer Sicht nicht festgemacht werden können.

Das Interview ist wirklich spannend zu hören.

Sie erzählt viele Zusammenhänge und auch in den Fragen dann im zweiten Teil des Interviews, da waren Hörerfragen, da gibt es ganz viele praktische Tipps für den Alltag.

Ich wünsche sie ganz viel Freude beim Hören.

Also erstmal herzlich willkommen Helene, danke, dass du da bist.

Danke, dass ich da sprechen darf.

Helene ist Fachärztin für Innere Medizin, sie ist Ärztin für Allgemeinmedizin und Spezialistin für Ayurveda-Medizin und sie unterrichtet bei uns an der Jadeflower Academy den Bereich Ayurveda-Gesundheit.

Helene hat selber den Weg zum Ayurveda während ihres Medizinstudiums gefunden, sie hat auch jahrelang schwere Migräne gehabt und die hat sie dann den Ayurveda finden lassen.

Helene, zum Thema das Vata-Syndrom, magst du da mal für uns erklären, was ist denn überhaupt Vata?

Vata ist sozusagen eines der drei Doshas beziehungsweise Energien oder biophysikalischen Wirkprinzipien im Körper laut Ayurveda, neben dem Pitta und dem Kapha.

Jeweils ein Dosha besteht aus zwei Elementen, insgesamt werden sozusagen fünf Elemente, die in der Natur vorkommen, beschrieben.

Das sind Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum.

Das Vata-Dosha besteht aus Luft und Raum.

Das lässt einen schon erahnen, dass es ein sehr subtiles und feines Dosha ist, das ja auch aus feinen Elementen besteht.

Es ist im Körper verantwortlich für sämtliche geistigen Funktionen, das heißt für das Denken, für Emotionen, für Sprechen, für sämtliche Sinneswahrnehmungen, mit Ausnahme dem Sehsinn, der ist dem Pitta-Dosha zugeordnet und für sämtliche Transportvorgänge im Körper, das heißt für den Transport der Atemluft, einatmen, ausatmen, für den Transport des Blutes, also für den Blutkreislauf, für die Zirkulation, für den Transport der Nahrung, das heißt für das Schlucken und auch natürlich für die Ausscheidungsprozesse, das heißt Ausscheidung von Stuhl und Haaren und natürlich bei den Frauen auch die Menstruationsblutung.

Den Hauptsitz hat sozusagen dieses Vata im Dickdarm und auch im Lendenbereich.

Ich möchte gleich vorweg sagen, es sind alle drei Doshas im Körper vorhanden, alle drei Energien.

Ohne den wäre das Leben nicht möglich, es ist nur eine unterschiedliche Ausprägung, die man einerseits schon von Geburt mitbekommt, das könnte man sagen, das entspricht der Genetik eines Menschen, der Konstitutionstyp.

Andererseits, wenn irgendwelche Störungen, Symptome oder gar Krankheiten vorliegen, dann redet man von einer Störung, das heißt dann kann es sein, dass ein Dosha erhöht ist.

Ayurveda möchte ein Gleichgewicht schaffen, ist eine ausgleichende Medizin und dementsprechend kommt es zu Störungen, wenn ein Ungleichgewicht da ist und die Therapie ist dann sozusagen wieder ein Gleichgewicht herzustellen.

Das heißt der Ungleichgewicht kommt einer Erhöhung gleich?

Genau.

Was macht jetzt dieses Vata in uns und was passiert, wenn das erhöht ist?

Also es ist erhöht, die Transportfunktionen und die Ausscheidung und die Geisteswahrnehmung, das habe ich schon erwähnt.

Wichtig, damit man Vata versteht, sind nur die Eigenschaften von Vata, sind aber Adjektive, was ich gerne merken darf, weil man dadurch das Vata Dosha sehr gut versteht.

Das ist einerseits fein oder feinstofflich, leicht, also wirklich auch was das Gewicht betrifft leicht.

Es ist beweglich.

Trocken ist auch eine sehr wichtige Eigenschaft, die sieht man dann zum Beispiel am Stuhl, trockener Stuhl oder auch trockene Haut, ganz klassisch Vata Rao.

Das sind eben sozusagen wichtige Eigenschaften und wenn man die im Körper bemerkt, dann wirkt man genau mit gegenteiligen Eigenschaften in der Ernährung und auch in der Lebensweise entgegen, um eine Erhöhung wieder auszugleichen.

Das heißt, Leitsatz habe ich schon öfter erwähnt, Gleiches erhöht Gleiches und dementsprechend sozusagen mit der gegenteiligen Eigenschaft, kann man sozusagen Störungen ausgleichen.

Ein extremes Beispiel wäre, wenn jemand sehr viel Vata hat und eine Vata Störung hat.

Das heißt, es ist eine sehr dünne Person, vielleicht auch mit innerer Unruhe, die wenig geerdet ist, wenig Substanz auch hat und wenig psychische Stabilität.

Wenn diese Person dann eine Lebensweise hört, die Vata erhöht, das heißt, die auch noch leicht und trocken ist, das heißt, in der Ernährung wäre das, wenn die Person dann, weil sie auf die Figur schauen will, vielleicht Knäckebrot und Salat vorwiegend isst.

Das sind alles leichte und trockene Sachen, also das ist für jeden verständlich, da muss man keinen Hintergrund wissen, das ist das herrliche Mitbringen, dass man das versteht.

Wenn diese Person auch wenig Bodenhaftung hat, das heißt, wenn die sehr viel auf Reisendes, sehr unregelmäßigen Lebensstil kriegt, dann wird das erhöht.

Ich glaube, als Basis, so damit man das noch besser versteht, kannst du uns auch den Vergleich bringen, also das Vata Dosha hast du gerade erwähnt, das sind die drei grundlegenden Prinzipien im Ayurveda, diese drei Doshas, die es gibt.

Vata, Pitta und Kapha.

Kannst du uns von den anderen zwei noch so auch das Bild so in aller Kürze aufzeichnen, damit man so ein bisschen das besser einordnen kann, was Vata eigentlich macht im Gegensatz zu den anderen?

Ja, gerne.

Also das Pitta Dosha, das besteht aus Feuer, also den Elementen Feuer und Wasser.

Das ist ein thermisches Prinzip, das macht Wärme und die Körpertemperatur und ist auch für die Verdauung zuständig.

Das heißt, Vata, haben wir vorher erwähnt, ist für den Transport der Nahrung zuständig, aber Pitta für die Verdauung.

Und auch natürlich ganz wichtig, nicht nur die Verdauung der Nahrung, sondern auch die Verdauung von Emotionen und von Sinneseindrücken.

Das ist auch sehr wichtig.

Und da würde man sagen, Hitze und scharfe Dinge würden das Pitta Dosha, das Feuer sozusagen, anheizen und Gegenteiliges, wenn man Störung hat, wieder reduzieren.

Das Kapha Dosha besteht sozusagen aus der Erde und dem Wasser und das ist sozusagen ein Stabilitäts- und Schmierungsprinzip.

Das heißt, es ist für die Gelenkschmierung zuständig, überall im Körper, wo wir sozusagen Schmierung brauchen.

Das heißt auch für die Haut, dass die Haut geschmeidig ist.

Auch die Schleimhäute sozusagen geschmeidig sind.

Das heißt, häufig ist auch, wenn man Störungen im Magen-Darm-Bereich hat, das ein Problem.

Sehr häufig eine Austrocknung, nicht nur der äußeren Haut, sondern der inneren Haut.

Sehr häufig Gastritisbeschwerden, also Magenentzündungen, die sich sehr schwer behandeln lassen, nach der klassischen Therapie des Magenschutzes dann immer wiederkehren, ist das häufig auch eine Austrocknung der Schleimhäute.

Das war jetzt ein kurzer Exkurs wieder zum Vata, weil es einfach Watt überwiegt.

Kapha ist einfach ein Stabilitätsprinzip und die Immunität ist auch noch ein ganz wichtiger Faktor von Kapha.

Danke.

Ich finde es immer wieder spannend.

Es sind ja viele dabei, die wissen schon viel über Ayurveda, aber ich höre selber immer wieder gern, wie unterschiedlich die Doshas beschrieben werden.

Also das ist immer wieder gut zu hören.

Du hast ja selber auch erzählt, dass du in deinem Studium, dass einer der Faktoren, die dich auch zum Ayurveda gebracht haben, ist eine gewisse Frustration diesen psychosomatischen Themen gegenüber oder die in der Schulmedizin quasi als psychosomatisch abgestempelt werden und dann schulmedizinisch werden die dann nicht behandelt.

Kannst du das nochmal aus deiner Sicht erklären?

Ich finde das ganz spannend, als Ärztin das zu hören von dir.

Also es war für mich im Turnus, also zu Beginn der ärztlichen Tätigkeit, wo ich sozusagen das meiste oder den häufigsten Patientenkontakt gehabt habe, war das für mich frustrierend, dass sehr viele Patienten mit Beschwerden gekommen sind, die sich schulmedizinisch nicht objektivieren lassen.

Das heißt, die Patienten sagen, ich habe gewisse Beschwerden, sei es jetzt, ich spüre Herzstolpern oder Herzrasen und man macht Untersuchungen vom Herz, Blutentnahme, Herzultraschall, EKG, vielleicht noch auch ein Langzeit-EKG und das ist alles normal und die Patienten haben aber trotzdem subjektiv diese Beschwerden.

Oder Verdauungsbeschwerden, die Patienten sagen, ich habe aber Bauchschmerzen und man macht Nahrungsmittelallergietest, Unverträglichkeitstest, man macht eine Magenspiegelung, Darmspiegelung, Bluttest, Bauchultraschall und man sagt den Patienten klassischerweise mit den psychosomatischen Erkrankungen, dass sie nichts haben.

Tinnitus lässt sich auch nicht objektivieren, das heißt aber nicht, dass die Patienten Tinnitus nicht haben, nur weil wir ihn nicht messen können.

Und das sind so ganz klassische Dinge, die mich frustriert haben, weil ich mir immer gedacht habe, die Menschen bilden sich das nicht ein und das war immer sehr frustrierend, den Patienten zu sagen, es ist super, also im Herzfall, sie haben kein Herzinfarkt, sie haben keine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, was für das Erste eine gute Nachricht für die Patienten ist, aber man lässt sie trotzdem hilflos und irgendwie frustriert auch zurück, weil sie sagen, das ist schön und gut, es freut mich.

Aber was habe ich?

Und da ist dann die Brücke zum Ayurveda entstanden.

Genau und das erklärt sozusagen, diese Dinge werden durch Ayurveda sehr gut erklärt, das heißt, ich nenne es deswegen Vata-Syndrom, weil sämtliche psychosomatischen Erkrankungen sich meiner Meinung nach mit Vata und mit einer Vata-Erhöhung erklären lassen und auch therapieren lassen.

Das heißt nicht, dass man es immer ganz wegbekommt, aber man kann auf jeden Fall eine Besserung erreichen.

Dann würde ich gerne zwei Sachen unterscheiden.

Das eine, du hast ja gerade ein paar Krankheitsbilder genannt, die dann schon als Krankheitsbild sich auch manifestiert haben.

Und das andere ist aber, wie ich es vorhin schon erwähnt habe, dass wir alle, dass das Vata-Thema und du auch schon gesagt hast, das ist ein Thema der Zeit auch, in der wir jetzt leben, in dieser schnelllebigen Zeit.

Und im Ayurveda ist ja eines der wunderbaren Sachen, dass da eine Krankheit gar nicht erst entstehen muss, sondern man in einem viel früheren Stadium bereits aufmerksam gemacht wird oder das erkennen kann, selber sogar.

Magst du uns da vielleicht diese Schritte von den ersten leisen Vorzeichen bis hin zu einer Erkrankung kurz mal so mit einem Vata-Thema erklären oder mit Beispielen?

Also klassischerweise wäre es bei Panikattacken oder Angststörungen, die sehr häufig beginnen mit zuerst einer Nervosität, mit einer inneren Unruhe, in weiterer Folge mit Schlafstörungen und noch in weiterer Folge wirklich mit Panikattacken bis hin zur generalisierten Angststörung.

Und das ist sicher ein ganz klassisches Vata-Thema und sehr präsent in unserer Zeit.

Das ist auch sehr häufig, insbesondere auch Schlafstörungen.

Das höre ich sehr häufig, nicht nur jetzt in meiner Praxis, sondern auch vorher schon im Krankenhaus, die zehn Jahre, die ich im Krankenhaus gearbeitet habe.

Und mein Zugang ist einfach, und das möchte ich noch sehr gern erwähnen, dass sozusagen unser moderner westlicher Lebensstil ist vatererhöhend.

Also wenn man sich den anschaut, dann ist es ganz klar, warum wir so viele solcher Erkrankungen jetzt haben, warum das alles zunimmt.

Das heißt, wir haben vorher schon eine Eigenschaft des Vata-Doshas, das ist die Kälte.

Das heißt, das ist ein ganz wichtiges Thema auch.

Das heißt, kalt, die kalte Eigenschaft, die Kälte der Getränke, Kälte der Nahrungsmittel, die ich zunehme, das hat einen Einfluss auf uns.

Aber dann auch die Jahreszeit natürlich.

Das heißt, das ist eine wunderbare Erklärung für die saisonalen Depressionen im Herbst und im Winter.

Vielleicht muss es keine Depression sein, auch eine Melancholie, dass Menschen sagen, entweder bin ich nicht so gut drauf, entweder geht es mir nicht so gut.

Das lässt sich durch Ayurveda einfach erklären.

Das ist mit der Kälte.

Dann unsere Zeit.

Ich möchte auch erwähnen, die Kälte, das heißt auch sozial oder im Familienverband.

Da hat sich einfach vieles verändert, wenn man das über die Jahre und Jahrzehnte anschaut.

Es ist einfach jetzt nicht mehr so, dass immer die Familie gemeinsam wohnt, vielleicht mehrere Generationen, dass so viele Abend- oder Essensmahlzeiten gemeinsam stattfinden.

Es passiert viel alleine.

Es ist wenig Regelmäßigkeit drin.

Das ist einfach unsere schnelllebige Zeit.

Das ist der Stress, den wir ausgesetzt sind.

Nicht zuletzt auch die Oberflächlichkeit unserer Zeit, wo einfach ganz andere Werte gelten, die uns sozusagen zusätzlich noch unter Druck setzen.

Was muss ich haben?

Was muss ich machen?

Was muss ich können?

Was muss ich leisten?

Das ist alles Stress, der weiter erhöht.

Dann natürlich ganz ein wichtiges Thema, die Reizüberflutung und die Überforderung durch die Digitalisierung und auch durch die sozialen Medien, durch Computer, Fernsehen.

Das ist ein ganz ein zentrales Thema.

Das betrifft sämtliche Generationen.

Das kann man von Erwachsenen bis zu Jugendlichen, bis zu Kindern sogar schon, wo man vielleicht sieht, da ist zuerst eine gewisse innere Unruhe da.

Die können vielleicht schwer abschalten, die können sich schwer konzentrieren, kommen am Abend schwer zur Ruhe.

Das ist auch eine eine Form der Vatastörung, weil da auch natürlich viel unser Lebensstil in diese Richtung geht.

Was wären noch Sachen, wo man so Vataerhöhung, so erste leise Anzeichen, die man dann erkennt?

Du hast jetzt gerade ein paar Sachen aufgezählt, die dazu führen.

Die Veränderung des Stuhlverhaltens.

Also wir haben vorher schon gesprochen, dass Eigenschaft, also dieses trockene, trockene Eigenschaft des Vata, das heißt ein trockener Stuhl, auch wenn der täglich ist und man offiziell nicht von Verstopfung spricht, ist es schon ein erstes Anzeichen für eine Vataerhöhung.

Ganz klassischerweise auch erste Anzeichen eine Durchschlafstörung.

Personen, die häufig in der Nacht wach werden, zwischen drei und vier Uhr morgens, das ist eine klassische Vata-Zeit und ganz typisch für eine Vata-Erhöhung.

Dann Muskelverspannungen.

Das ganz klassische Zervikalsyndrom.

Ich bin überzeugt davon, dass noch nie ein Zervikalsyndrom mit Medikamenten, Physiotherapie und Massagen geheilt worden ist.

Was ist das, Helene?

Das ist eine Verspannung des Nackens, der Nackenmuskulatur, die teilweise einfach zu Schmerzen im Nackenbereich und manchmal auch zu Kopfschmerzen führt.

Das ist eine ganz, ganz häufige Diagnose.

Das ist auch ein Vata Thema?

Das ist auch ein Vata Syndrom.

Trockene Haut ist ein Vata Syndrom.

Man kann auch die trockene Haut, man kann auch die besten Lotionen und Cremes verwenden, die man sich im teuren Geld kaufen kann.

Man kann eine trockene Haut nicht von außen therapieren.

Die kommt klassischerweise und ich denke, da wird mir jeder zustimmen im Herbst und im Winter, weil das wieder die Vata Zeit ist.

Da kommt auch noch die Trockenheit von der Heizungsluft dazu.

Das lässt sich auch ayurvedisch erklären.

Deshalb müssen wir da auch mit der Ernährung entgegenwirken.

Und in dieser Zeit, wenn man da noch zusätzlich trockene Lebensmittel konsumieren, dann werden wir das noch verstärken.

Hingegen, wenn man dann Eintöpfe mit gut geöltem Salat mit Dressing isst, dann kann man das von innen auch therapieren.

Was gibt es denn auf emotionale Komponenten, die auf eine Vata Erhöhung hinzeigen?

Also die Unruhe habe ich schon gesagt und die Panikattacken, die Unsicherheit, auch die Ängste.

ADHS, ganz klassisch eine Vata Störung.

ADHS möchte ich vielleicht noch erklären.

Das wird häufig heutzutage, das ist ja auch eine Diagnose, die hat es früher nicht gegeben.

Das Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom und wenn man das noch ausweitet auch mit H, mit dem Hyperaktivitätssyndrom, das heißt, es ist alles auch eine Vata Störung.

Das wie gesagt sehr häufig heutzutage Kinder haben und das ist auf diesen Lebensstil, das ich vorher schon erwähnt habe und auch auf die Ernährung zurückzuführen.

Wir haben da auch viele Mamas dabei, bitte auch selber Mutter, kannst du uns vielleicht so ein bisschen Praktisches aus dem Familienalltag sagen, wie man heute so klassisch, wie wir so leben und was daran Vata erhöhend ist, damit wir da einfach noch mal das so ganz plakativ vor Augen haben.

Also sicher der Zeitdruck, den wir ausgesetzt sind, die vielen Termine, die heutzutage Kinder natürlich haben, also der schulische Stress, der Leistungsdruck und die außerschulischen Aktivitäten, die noch vorhanden sind.

Häufig Mahlzeiten alleine, die die Kinder sozusagen einnehmen müssen, weil die Eltern jetzt entweder nicht zu Hause sind oder mit anderen Dingen beschäftigt sind, weil der Terminplan der Eltern ist ja mindestens genauso voll.

Dann auch die Rituale, die vielleicht nicht vorhanden sind, die aber sehr förderlich wären.

Das heißt auch zum Beispiel, was das Zu-Bett-Gehen betrifft, das Klassische und ich bin über diese Dinge nicht erhaben.

Ich kenne das alles selber.

Ich hatte selber zwei Kinder und natürlich gelingt es mir auch wirklich oft nicht, obwohl ich das Hintergrundwissen habe.

Aber man versucht natürlich das Beste zu geben und wenn man das hat, das sind oft einfache Dinge, wenn man schon merkt, ich habe es vorher schon kurz angesprochen, ein Kind ist unruhig, kann sich schwer konzentrieren, kann am Abend nicht zur Ruhe kommen oder kann auch nicht still sitzen beim Essen, dass man dann einfach merkt, da braucht es Rituale, da braucht es Wärme, da braucht es Geborgenheit.

Das heißt, dass man sich kuschelt, dass man sich dazulegt am Abend, dass man ein Buch vorliest.

Ich kenne es ja selber auch bei den Kindern, da gibt es das Tiptoe, da gibt es die Tonebox, das ist super.

Da sagt man den Kindern, jetzt hör dir das noch an.

Weil man natürlich selber auch total fertig ist, oft auch von einem Tag und gestresst und dann oft auch nicht die Nerven dazu hat.

Das ist mir schon ganz wichtig zu sagen, ich versuche es auch so gut wie möglich umzusetzen.

Das ist einfach, das ist unsere Zeit.

Wir können die Grundprinzipien unserer Zeit auch nicht ändern, wir können jetzt auch nicht das Einzelleben, aber einfach, dass man das Wissen hat im Hintergrund und sagt, okay, ich kann vielleicht gewisse Zeichen bei mir schon sehen oder bei meinem Kind sehen und kann dann mit einfachen Dingen entgegenwirken.

Oder auch, dass man sagt, na du isst jetzt nicht das Butterbrot am Abend zu Hause, sondern du bekommst jetzt eine Gemüsesuppe.

Ich weiß, das ist nicht so beliebt bei den Kindern, die grüne Suppe, Hulk-Suppe zu nennen, seitdem funktioniert es besser.

Man muss da irgendwie auch mit Tricks arbeiten.

Ein Tipp von meiner Schwester, die Cinderella-Kürbiskremsuppe.

Nur, das macht Cinderella schon essbar.

Stichwort Routinen, die Regelmäßigkeit ist ja fürs Vata Dosha auch ein Faktor, oder?

Genau, absolut.

Das heißt, auch regelmäßige Mahlzeiten einzunehmen ist ganz wichtig.

Es ist auch für Leute, die schon sozusagen eine Vata Erhöhung bei sich merken, das Fasten jetzt auch nicht empfohlen, weil das auch einfach das Vata erhöht.

Es ist wichtig, auch warme, gekochte Mahlzeiten zu essen.

Zu den definierten Zeiträumen, weil das sozusagen auch dem Vata sehr zuträglich ist.

Die Getränke nicht kalt konsumieren, am besten warm.

Das fällt natürlich im Winter leichter.

Also das sind ganz wichtige Faktoren, die Regelmäßigkeit.

Auch die Regelmäßigkeit des Tagesablaufs.

Aber das ist auch unsere Zeit.

Früher war es vermutlich auch leichter umzusetzen, als jetzt in unserer Schnelllebenszeit, wo oft sehr viel Spontanität auch gefragt ist und Flexibilität.

Aber das ist auch was, was Vata Erhöhung wirkt.

Das heißt, es kann man nicht schaffen in der heutigen Zeit, aber zumindest eine gewisse Regelmäßigkeit.

Sei es entweder bei den Mahlzeiten oder, dass man gewisse Rituale hat.

Sei es für sich selber auch, dass man einfach sagt, ich setze mich mal zehn Minuten hin und mache nichts.

In Ruhe.

Sicher kann ich meditieren, das ist natürlich auch eine Sache.

Ist ja nicht jedermanns Sache, wenn man sich einfach hinsetzt und einen Waldspaziergang macht oder einen Spaziergang, wo es ruhig ist.

Wenn ich jetzt durch die wärmende Stadt laufe, wird das nicht unbedingt Vata reduzierend wirken.

Aber es ist die Ruhe natürlich auch ganz wichtig.

Als Erwachsene würdest du gerne von den ersten Vorzeichen, kannst du uns da nochmal ganz für uns so als Liste im Geist, dass wir da jetzt wirklich ein paar Stichpunkte haben.

Wie merke ich emotional, ich habe erhöhtes Vata?

Die ersten leisen Vorzeichen.

Die innere Unruhe, habe ich schon gesagt.

Das heißt, Stress, den man verspürt.

Auch Chaos, Überforderung und die Nervosität.

Das sind die ersten Anzeichen, was das Fühlen oder die Emotionen betrifft.

Die Schlafstörungen, das heißt, wach werden.

Je früher man das sozusagen ausgleicht und therapiert, desto leichter geht es.

Es gibt einfach viele Menschen, die werden seit Jahren um genau diese Uhrzeit wach.

Je länger das natürlich dauert, desto schwieriger ist es dann auch, das wieder rückzumachen.

Aber das sind wirklich erste Anzeichen, wenn man merkt, es tritt öfter auf.

Albträume, genauso.

Auch Vata.

Und die Verdauung, also die träge Verdauung, spielt eine große Rolle.

Und dann ist auch noch wichtig, die trockene Haut, wie ich gesagt habe.

Muskelverspannungen.

Wie lange dauert es dann, wenn man so einen Zustand erreicht hat, oder man ist in den ersten leisen Vorboten.

Wie lange würdest du generell sagen, aus Ayurveda-Sicht oder auch aus medizinischer Sicht, dass man so etwas wieder in Balance bringt und wieder in den Zustand der Normalität zurückkommt?

In der Regel sagt man, zwei bis drei Minuten.

Die Menschen gehen nicht, wenn sie das erste Mal eine trockene Haut sehen oder das erste Mal um drei Uhr wach werden, dass sie da gleich reagieren.

Meistens dauert es etwas, das ist dann die Verzögerung und dementsprechend sagt man, diese Zeit muss man auch in Anspruch nehmen.

Man muss auch immer bedenken, dass es eine Zeit dauert, bis sich das Ganze entwickelt.

Das heißt, wenn eine Schlafstörung vorliegt oder wenn ich mich innerlich unruhig oder nervös fühle, dann sind das schon Symptome.

Da war vorher schon etwas, das sich entwickelt hat.

Es dauert einfach auch eine Zeit, bis man das wieder ausgleichen kann.

Wie merkt man denn, ob etwas chronisch bereits da ist oder nicht, weil es schleicht sich dann so ein und es wird irgendwann nicht mehr merkbar und es ist Normalität geworden.

Wie kann ich denn da selber hinschauen und schauen, was ist bei mir los?

Also, wenn jetzt jemand über mehrere Wochen Beschwerden hat, das ist das Minimum und natürlich auf jeden Fall, wenn es mehrere Monate sind, dann kann man schon von Corona sprechen.

Egal um welches, es muss nicht dauerhaft vorhanden sein, das ist auch wichtig.

Sondern auch, wenn gewisse Beschwerden immer wieder auftreten innerhalb dieses Zeitraums, dann kann man auch schon von Corona sprechen.

Und du hast vorhin schon ein paar Hinweise gegeben, wie man Vata wieder ausgleicht oder reduzieren kann, also über Ernährung, Routinen, Wärme, sowohl mit dem, was ich zuführe, als auch die menschliche Wärme, Ruhe, Natur.

Was von diesen Komponenten ist denn da am wichtigsten oder was wirkt am schnellsten?

Oder ist es was Individuelles und das ist bei jedem anders?

Die Nahrung und die Getränke.

Einfach auch aufgrund dessen, ich arbeite natürlich auch mit Kräuterpräparaten, die sozusagen dann Vata oder welches Dosha auch gestört ist, wieder ausgleichen, zusätzlich zu den Ernährungsempfehlungen.

Aber es ist schon von der Ernährung her, man hat seine fixen Mahlzeiten, das heißt einfach die Menge, die ich zu mir führe, wirkt natürlich.

Ich sage jetzt klassischerweise drei Mahlzeiten pro Tag und optimalerweise zwei Liter Getränke, das wirkt.

Also wenn ich jetzt anstelle von drei kalten Jausen-Mahlzeiten drei vollwertige, selbstgekochte, warme Mahlzeiten zu mir führe, dann hat das einen Rieseneffekt.

Wenn ich dann die zwei Liter, die ich trinke, nicht kalt trinke, oder vielleicht am schlimmsten noch mit Eiswürfel dazu, sondern warm trinke, vielleicht noch auch mit wärmenden Kräutern, dann hat das einen Riesen-Effekt, weil das natürlich in der Summe eines Tages einfach sehr viel ausmacht.

Man kann auch einen gewissen Stress, wo man gewisse Regelmäßigkeit nicht einhalten kann, das damit ausgleichen.

Und ganz wichtig ist, es wäre eine große Empfehlung auch jeder, der diese Unruhe spürt, dass ich kann nicht abschalten, man hat am Abend einfach nur viele Gedanken.

Entweder man liegt im Bett und kann nicht abschalten oder hat auch sogar die Schlafstörungen, die Abendgestaltung einfach anders zu machen.

Das heißt Handy weglegen, mindestens vier Stunden vorm Bett gehen und auch keine Computerspiele oder Computerarbeiten oder sonstige Fernsehen.

Es wird unterschätzt, es hat sich, wenn man es sich einfach mit Ayurvedisch betrachtet und mit Vatterwissen betrachtet, ist es relativ klar.

Es ist einfach, es hat sich in unserer Zeit schon so eingeschlichen und ist schon so zur neuen Normalität geworden, die man mit dem Wissen gerne hinterfragen darf.

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Im Interview mit Helene geht es jetzt weiter mit Hörerfragen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim weiteren Zuhören.

Also die Frage ist, hallo ich bin ein Vata-Typ und habe meine Lebensweise vor einem Monat schon gut angepasst.

Während meiner Periode bin ich aber wieder stark im Ungleichgewicht.

Kann ich in dieser Zeit zusätzlich etwas tun, um mein Vata zu regulieren?

Danke und liebe Grüße.

Ja, danke für die Frage.

Ganz wichtig, möchte ich zuerst erwähnen, ist, was man sozusagen in der Zeit der Regelblutung als Hygieneartikel verwendet.

Das heißt, Tampons sind aus ayurvedischer Sicht nicht empfohlen, weil sie den natürlichen Ausscheidungsprozess und den natürlichen Fluss behindern.

Das heißt, da werden dann entweder Cups oder klassische Binden empfohlen.

Die wirken sozusagen bei einer Vata-Störung in diesem Bereich auch sehr gut.

Wärme in dieser Zeit, das heißt auch sonst lokal, Wärme, Massagen, das ist sozusagen lokal nur an Anwendungen natürlich wichtig.

Und wenn das sozusagen auch noch nicht ausreicht, dann gibt es da noch Kräuterpräparate, die man verwenden kann, weil manchmal Ernährung, Lebensstil und solche Maßnahmen nicht ausreichen.

Liebe Helene, ist denn dann Wurzelgemüse gut als Ausgleich für Vatatypen?

Danke und liebe Grüße.

Ja, absolut.

Vor allem gekocht als Eintopf oder als Suppe.

Nächste Frage.

Ich habe ein absolutes Vatakind, zwei Jahre, mit allen klassischen Anzeichen wie trockene Haut, Verstopfung, kleiner als andere.

Ich habe schon einiges ausprobiert.

Warmes Wasser, warme Speisen, keine Hülsenfrüchte etc.

Fixe Essenszeiten funktionieren nicht gut, nur jeden zweiten Tag unterwegs am Nachmittag etc.

Hast du noch Tipps für die ganz Kleinen?

Also die Rituale, die wären noch ganz wichtig für so Kleine, also die Geborgenheits- und Wärmerituale, das heißt die brauchen dann einfach ganz viel Erdung noch zum Ausgleich.

Das heißt, natürlich ist die Ernährung auch gut, aber da kann man da auch noch arbeiten.

Und natürlich auch in diesem Fall, weil da muss man natürlich auch sagen, das eine ist eine Störung, die sich vielleicht durch Ernährung und Lebensstil entwickelt hat und das andere, und das ist häufig bei wirklich kleinen Kindern auch der Fall, die genetische Komponente.

Das heißt, da wird sicher Vater oder Mutter auch eine ausgeprägte Vata Komponente haben und das ist dann auch Genetik und die neigen natürlich mehr dazu.

Und da wird man auch gewisse Dinge nicht wegbringen.

Also wer wird sozusagen jemand, der eine Vata Konstitution hat.

Man kann vieles ausgleichen und verbessern, aber man wird gewisse Dinge dann nicht einfach, die Genetik, also gegen die kann man auch dann letztlich nichts machen.

Aber auch hier zur Unterstützung bei solchen Kindern kann man schon Kräuterpräparate anwenden.

Die verwende ich auch bei meinen Kindern.

Die kann man dann mit Honig anrühren.

Das ist dann süß, die merken das dann gar nicht, dass das Kräuter sind.

Das ist so eine dunkle Paste und ich gebe die immer gern und habe auch einen Sohn, der viel Vater hat und das ist dann immer die gute Medizin, wenn ich wieder merke, dass Vater wieder überhandnimmt und dann bekommt er da wieder was.

Zusätzlich natürlich zu den anderen Maßnahmen, das möchte ich auch mal wegschicken, dass das natürlich zuerst angewendet werden soll.

Aber das ist dann noch zusätzlich sozusagen eine Maßnahme, die schon auch sehr effektiv ist.

Das heißt, wenn man jetzt so ein Kind hat, dann muss man auch, kann das sein, dass man einfach immer bei gewissen Sachen ein bisschen mehr aufpassen muss oder einfach anders tun?

Absolut.

Ist jetzt keine typische Vaterfrage, aber was hat Ayurveda für Leberflecken parat?

Das ist Pitta.

Eine Pitta-Störung, aber Leberflecken an sich, dass man sagt, die bringt man ayurvedisch weg.

Also nein, das ist auch, falls die Therapie jetzt die Frage ist, dann ist das auch was, was man ayurvedisch nicht wegtherapieren kann.

Da kann man nur als Erklärung sagen, da ist viel Pitta in der Konstitution da, die sich einerseits vermutlich genetisch beträchtliche Komponente und vielleicht auch im Laufe des Lebens, der Lebensstil so entwickelt hat.

Okay, ein Pitta-Geschenk.

Danke für die interessanten Infos.

Bin auch ein Vatertyp und habe seit einiger Zeit Schlafstörungen.

Esse bei Hitze gerne Salat.

Wie kann ich seine kühlenden Eigenschaften gut ausgleichen?

Welche Kräuter wären da zum Beispiel geeignet?

Danke.

Also als erstes kann man es ausgleichen, indem man die trockene, die leichte Eigenschaft des Salates ausgleicht.

Das heißt, man kann gerne da üppiges Dressing verwenden.

Man sollte, wenn man Salat konsumiert, das auch, wenn wirklich Vata ein Thema ist oder man ein Vata Typ ist, eher zu Mittag konsumieren und nicht am Abend.

Da ist einfach die Verdauungskraft, die bei Vata ohnehin nicht die beste ist, noch mal geschwächt.

Das heißt, Vata kann natürlich auch im Sommer das konsumieren, aber dann gern mit üppigem Dressing und mit wärmenden Kräutern.

Mit Salatgewürzen gibt es jetzt Koriander, wenn man das will.

Das hat eine wärmende Eigenschaft.

Das hat Ingwer eine wärmende Eigenschaft.

Aber ob man das jetzt den Ingwer unbedingt zum Salat geben will, man kann das als Getränk dazu trinken zum Beispiel.

Oder Mahlzeit trinken.

Eine Frage.

Partner ist Kaffee, ich Vata.

Wie bekommen wir das Essen unter einen Hut?

Ja, das lässt sich natürlich oft nicht so einfach erklären.

Aber was man sagen kann, ist, Vata sowie auch Kaffee haben die kalte Eigenschaft gemeinsam.

Das heißt, da lässt sich auf den gemeinsamen Nenner bringen, dass sozusagen warme und gekochte Speisen bevorzugt werden sollen.

Aber der Kaffee braucht es natürlich nicht so üppig, wie der Vata.

Okay, üppig im Sinne von ölig, schwer, dichter.

Ja, soßen, ölig, Öl, Dressing, genau.

Stimmt es, dass Vata Menschen lieber nicht einen Job machen sollten, wo sie viel laufen?

Ich arbeite als Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Und wie sieht es mit Kaffee aus als übermäßiger Vata Mensch?

Kaffee ist Vata erhöhend.

Ich glaube, das merkt man schon, wenn man den Kaffee trinkt, den trockenen Mund, den man bekommt.

Das ist die trockene Eigenschaft.

Die innere Unruhe und Nervosität, die gewisse Typen auch schneller merken als andere, meistens Vata Typen.

Das heißt, es ist wirklich für Vata Typen nicht wirklich zu empfehlen.

Das heißt, ich würde sagen, maximal zwei Tassen am Tag.

Anders wirkt es wirklich stark Vata erhöhend.

Was man machen kann, um die Vata erhöhende Eigenschaft vom Kaffee zu reduzieren, sind Gewürze in den Kaffee zu geben, die die trockenen Eigenschaften und die Vata erhöhenden Eigenschaften generell reduzieren.

Da gibt es klassischerweise von gewissen bestimmten Firmen auch Kaffeegewürze.

Da ist Zimt drin, Kardamom drin und noch viele andere Gewürze, die dann das ein bisschen ausgleichen.

Und natürlich zur zweiten Frage, was den Beruf betrifft.

Ja, das stimmt.

Es heißt, viel Laufen, viel Bewegen, viel Reisen, auch wenn ich viel mit dem Auto fahre oder auch gehe.

Ja, und Laufen als Sport an sich auch ist Vata erhöhend.

Das heißt, ich sage jetzt nicht unbedingt, dass man dann den Job wechseln muss, aber man kann dann schauen, wo kann man das ausgleichen.

Das heißt, mit gewissen Ritualen, mit Regelmäßigkeit, mit Wärme, dass ich, wenn ich das sozusagen nach meinem Job gemacht habe, dass ich mich dann nicht unbedingt vom Fernseher setze oder noch in ein Lokal gehe, mich mit Freunden treffe, wo ich dann noch viel spreche.

Sprechen ist auch Vata erhöhend.

Sondern, dass ich dann vielleicht sage, ich setze mich eben in Ruhe hin, lese ein Buch, lege mich in die Badewanne oder mache vielleicht sogar Meditation oder Yoga.

Helene, wie spielt das eigentlich zusammen, diese Doshas, die wir in uns haben, sowohl von unserer Grundkonstitution als auch vielleicht als momentane Erhöhung, nach den Dingen, die wir dann greifen oder die wir dann lieber machen?

Zum Beispiel, dass ich dann genau den Job wähle oder diese Aktivität, wie kommt das?

Das ist diese Kraft in uns.

Das heißt, Vata greift häufig zu Vata erhöhenden Dingen, sei es zu Ernährung oder auch zu Hobbys oder auch Berufswahl, also gerade die kreativen, künstlerischen Bereiche.

Da sind sehr viele Vata-Menschen, das erhöht auch Vata.

Peter macht dasselbe.

Peter sind sehr leistungsorientierte Typen, Menschen in Leistungspositionen, Chefs, Unternehmer haben immer eine beträchtliche Peter-Komponente.

Die neigen natürlich dann auch dazu.

Das ist die Natur in uns, dass wir sozusagen zu dem tendieren.

Es ist auch bis zu einem gewissen Maß in Ordnung, weil der Körper vieles auch selbst ausgleichen kann.

Wenn es dann zu viel wird, dann hilft das Wissen um Ayurveda, das ist sozusagen nicht nur Gesundheitswissen, sondern auch eine Lebenslehre ist, diese Dinge auszugleichen oder vielleicht auch ganz bewusst andere Entscheidungen zu treffen, damit man weiß, was bin ich für ein Typ und wie sollten vielleicht meine Entscheidungen für mein Wohl letztlich auch in gewissen Bereichen ausfallen.

Dass man auch verstehen lernt, warum treffe ich manche Entscheidungen so wie ich sie treffe.

Genau.

Fällt dir noch was ein zum Kapha-Dosha, damit wir die Runde dann noch fertig machen, was da beliebte Aktivitäten oder Jobs sind?

Also Kapha-Typen sind eher gemütliche Typen und geerdete Typen.

Das heißt, das sind häufig die, die gar nicht so gerne irgendeinen Sport machen, sondern die müssen sich eher zwingen dazu.

Das sind auch die Menschen, die Jahre oder Jahrzehnte lang denselben Job machen.

Sind dann auch zufrieden, das ist auch in Ordnung.

Die haben da auch nicht so viel Wechsel drin, das wäre so ganz klassisch der Kapha-Typ.

Danke.

Jetzt haben wir noch eine Frage.

Wie kann Ayurveda mir helfen, mein System wieder zu balancieren nach Nachtdiensten?

Danke nochmals.

Ja, gute Frage.

Ja, das ist einfach was, was man sich auch nicht aussuchen kann häufig.

Das heißt, da ist es auch so.

Natürlich ist der Tagesschlaf dann auch wichtig, auch wenn er per se jetzt im Ayurveda nicht empfohlen wird.

Aber wenn ich natürlich in der Nacht den Schlaf nicht habe, dann soll ich den schon nachholen.

Und Ruhe, das heißt, da würde ich wirklich empfehlen, dann nicht noch den Tag viel zu planen oder mich vielleicht noch irgendwie zum Frühstück mit einer Freundin zu treffen und dann viel zu plaudern oder laufen zu gehen.

Also alle Dinge, die, oder fernzusehen oder am Handy, auf Social Media zu verbringen, weil das einfach alles auch Dinge sind, die Vata erhöhend wirken.

Das heißt, ganz bewusst die Rückzug und die Ruhe wählen.

Und was Essen und Getränke betrifft, auch das Warme und das Selbstgekochte.

Und natürlich auch gerne Massagen, warmes Bad, solche Dinge.

Liebe Lene, ich reise einmal im Monat und gebe dreitägige Seminare, in denen ich sehr viel spreche.

Wie kann ich mich als Vata Typ wieder ausgleichen?

Warmes Wasser trinke ich ohnehin.

Vielen Dank.

Am besten wäre es, wenn man sagt, da habe ich jetzt ein paar Tage so viel gesprochen, genau das Gegenteil zu machen, um das auszugleichen.

Optimalerweise etwas schweigen für eine gewisse Zeit.

Das wäre, das klingt jetzt vielleicht total banal, aber das wäre in dem Sinn sicher das Beste.

Das heißt, auch bewusst den Rückzug zu wählen und mal sagen, ich treffe mich jetzt mit niemandem.

Mach bewusst in diesen Tagen danach keine Termine aus oder auch nicht Freizeittermine.

Dann sag bewusst, jetzt spreche ich mal nicht und bleib mal für mich allein.

Die Ruhe wird unterschätzt, vor allem, wenn es um Warte geht.

Gibt es was fürs Reisen generell, weil jetzt ist ja auch gerade die Reisezeit, um da in Balance zu bleiben, weil du ja auch erwähnt hast, Reisen erhöht auch Warte.

Ist auch wieder sozusagen, was die Ernährung betrifft, wie wir vorhin schon gesprochen haben und auch dann nicht die Zeit so voll zu packen.

Man tendiert ja auch dazu, wenn man sagt, jetzt habe ich mal Urlaub und jetzt bin ich da hingefahren und jetzt will ich so viel wie möglich unternehmen und mir so viel wie möglich anschauen, da auch ganz bewusst Ruhephasen und Ruhepausen einzuplanen.

Das Wetter wieder erholen, sich erholen zu lassen oder am besten Fall, wer dem Meditieren aufgeschlossen ist, natürlich meditieren.

Und ich möchte auch sagen, wir müssen da jetzt nicht unbedingt die fernöstlichen Methoden verwenden.

Es gilt fürs Beten dasselbe.

In religiöser Hinsicht, sondern als Effekt.

Jetzt möchte ich nochmal das mit den Nachtdiensten aufgreifen.

Inwieweit kann sich denn unser System adaptieren an so Lebensumstände?

Adaptiert sie das oder bleiben wir immer im Rhythmus der Natur und es bleibt immer so ein bisschen der Tanz hin und her?

Ja, zweitens, leider ist es so.

Das merkt man auch bei Menschen, die über Jahrzehnte Nachtdienste gemacht haben oder im Schichtdienst gearbeitet haben, dass die massive Schlafstörungen entwickeln.

Das heißt, das erholt sich häufig gar nicht oder bei vielen dann erst in der Pension nach einer gewissen Zeit.

Das heißt, immer gut auszugleichen in so Lebenslagen ist da wichtig.

Ja und in gewissen Dingen muss man auch sagen, wenn die Beschwerden, also wenn es jetzt einfach ist, dass man sagt, ich bin irgendwie innerlich unruhig und habe gewisse Symptome, dann genügt es, das auszugleichen und zu sagen, okay, wie viele Nachtdienste, wie kann ich das so wenig wie möglich sozusagen gestalten und in gewissen Dingen, wenn es dann wirklich zu Vata bedingten Krankheiten kommt, dann ist es leider auch so, dass wenn man die Ursache der Vata Erhöhung und den Sinn dieser Nachtdienste nicht behebt, dann wird sich das auch nicht nachhaltig beheben lassen.

Das war bei mir sicher bei meiner Migräne ein ganz ein großes Problem.

Jetzt kommt ja noch mal eine Rückfrage, sind da drei, vier Nachtdienste pro Monat schon zu viel?

Numerisch kann man das jetzt insofern nicht beantworten, weil es kommt natürlich ganz darauf an, was das für Dienste sind.

Das heißt, wenn es eher ruhig ist und ich keinen Stress empfinde oder auch keine schlimmen Situationen habe oder Stresssituationen oder vielleicht wo ich mit Emotionen konfrontiert bin oder von anderen, von Patienten, weil irgendwas passiert oder weil wer stirbt oder weil es einen Notfall gibt oder es Konflikte gibt, dann ist das natürlich ganz was anderes oder ich durchrenne die ganze Nacht, ist ganz was anderes, als ob ich einen Nachtdienst habe, wo ich einfach mal hinsetzen kann oder meine Ruhe habe und den normalen Dienst machen kann.

Insofern kann man das so nicht beantworten.

Es ist weniger der Ansatz als die Art der Dienste.

Du hast vorhin erwähnt, du wolltest nochmal auf deine eigene Nachtdiensterfahrung, wo du ja auch mit Migräne durchgekämpft hast.

Das ist auch Kopfschmerzen, Migräne ist auch ein Vata bedingtes Thema.

Also wenn es sich schon wirklich tonifiziert hat und über Jahre geht, dann sind viele Beschwerden sozusagen.

TriDosha Störungen, das heißt, da sind dann auch an alle Doshas gestört, aber primär natürlich der Schmerz, die Muskelverspannungen, also so wie es bei mir war, das war primär Vata-bedingt.

Da haben die Nachtdienste eine große Rolle gespielt.

Bei weitem war es natürlich nicht die einzige Ursache und es hat sich auch schon tonifiziert.

Das heißt, wenn ich Urlaub gehabt habe, über Wochen habe ich genauso Migräne gehabt, habe ich keine Nachtdienste gemacht.

Das meine ich mit, es wirkt nach.

Ja, noch eine Frage.

Wie schaut es mit Schokolade aus?

Wie bei allen Dingen ist primär die Menge entscheidend.

Das ist, glaube ich, das ganz Wichtige.

Prinzipiell kann man sich auf jeden Fall darauf einigen, dass Schokolade ein ungesundes Lebensmittel ist.

Und wenn man jetzt sagt, man isst einmal ein Stück Schokolade, dann ist es okay, oder vielleicht alle paar Tage mal ein paar Stück Schokolade ist auch in Ordnung, aber natürlich, das ist Vata erhöhend.

Neben den ganzen anderen ungesunden Effekten auf Blutzucker, auf die Blutfette, auf das Gewicht ist natürlich auch eine Vata Erhöhung durch Zucker und auch durch Weizen.

Zucker und Weizen erhöhen Vata und Kaffee, haben wir jetzt gelernt.

Vielen Dank, Helene.

Die Stunde ist verflogen mit dir.

Sehr, sehr gerne und ich bedanke mich auch an alle, die mir Interesse gehabt haben, an denen, wo sie sich erzählen und die mir zugehört haben.

Wie Nahrung auf unseren Geist wirkt – Sattvische Ernährung mit Ursula Melchhammer

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Im Interview ist diesmal Ursula Melchhammer, die vor wenigen Wochen ihr erstes Buch veröffentlicht hat: Ayurveda Ernährung für mehr Energie und Balance im Alltag (hier erhältlich).

Das heutige Podcast-Thema ist ebenfalls Teil des Buches – es geht um eine Besonderheit der Ayurveda Ernährung, die wir aus moderner Betrachtungsweise nicht kennen. Es geht um die Wirkung von Nahrung auf unseren Geist und wie Ayurveda Lebensmittel nach drei Prinzipien gliedert, die entweder geistige Klarheit und Harmonie fördern, Leidenschaft und Begierde, oder geistige Dumpfheit und Trägheit.

Du erfährst anhand vieler Beispiele, wie Du Klarheit und Harmonie durch die richtige Ernährung fördern kannst und Du wirst vielleicht überrascht sein, welche scheinbar gesunden Lebensmittel unter bestimmten Umständen für Unwohlsein sorgen können.

Dieses Interview wurde als Newmoon Talk im September 2023 aufgenommen. Bitte beachte, dass Angaben im Bezug auf saisonal reifes Obst und Gemüse darauf bezogen sind.

Das erfährst Du im Interview:

  • Was bedeutet das Wort Sattva / sattvisch?
  • Die drei großen geistigen Eigenschaften / Doshas, mit denen auch die Wirkung von Nahrung betrachtet werden kann.
  • Was ist Nahrung für einen frohen Geist?
  • Welche Lebensmittel fördern Klarheit und Harmonie?
  • Welche Lebensmittel machen geistig träge bzw. aufgekratzt?
  • Was macht gesunde Lebensmittel unzuträglich bzw. ungesund?
  • Sattvisch Essen im Alltag – Praxistipps

Mehr über Ursula Melchhammer:

WebSite: www.koriandergruen.at
Instagram: instagram.com/koriandergruen_
Als Lehrende bei Jadeflower Academy


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Ernährung für gesundes Altern mit Daniela Wolff

Daniela Wolff ist Ernährungsberaterin, hält Vorträge und Seminare für ayurvedisches Kochen und blickt auf über 25 Jahre Ayurveda Erfahrung zurück.

Im Newmoon Talk erklärt sie, wie Ernährung uns bis ins hohe Alter vital, froh und gesund halten kann. Du erfährst, wie Ayurveda auf das Thema gesund Altern schaut und was es dafür braucht.

Video auf Youtube ansehen (Dauer: 1 Stunde mit Kapitelmarken)

Das erfährst Du im Interview:

  • Gesundes Altern aus Ayurveda Sicht
  • Lebensenergie über die Nahrung gewinnen
  • Wie Vitalität über die Nahrung im Körper ankommt
  • Die eigene Küche als Möglichkeit gesund alt zu werden
  • Die Vorteile des selber Kochens und was beim Auswärts-Essen verloren geht
  • Tipps für einfaches und gesundes Kochen zuhause

Mehr über Daniela Wolff:

Podcast Interview: Die Macht der Gewohnheit mit Theresa Wolf – wie man gesunde Routinen nachhaltig integriert

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Im Podcast Interview mit Theresa Wolf von Körpergut erfährst Du, wie Du positive Routinen bewusst zur Gewohnheit werden lässt und wie Du das anfängliche Feuer der Motivation aufrecht erhältst.

Das hörst Du im Interview:

  • Wie kleine bewusste Alltagsrituale dazu beitragen, dass Du für den Rest Deines Tages stabiler und resilienter bist.
  • Warum es schwer ist neue Gewohnheiten aufzubauen.
  • Wie man gesunde Gewohnheiten erfolgreich aufbaut und integriert.
  • Wie Du Dein Körpergedächtnis mit wenig Aufwand auf positive Gewohnheiten hin trainierst.
  • Warum nur 10 Minuten Bewegung pro Tag den Unterschied machen.

Theresa Wolf setzt sich als Psychologin und Sportwissenschafterin für mehr Gesundheit auf dieser Welt ein. Ihr Wissen rund um ganzheitliche Gesundheit und die nachhaltige Integration von gesunden Gewohnheiten gibt sie im Rahmen der Körpergut Akademie in Form von Ausbildungen weiter.

Mehr über Körpergut und Theresa Wolf:

Zur Körpergut Akademie: www.koerpergut.at
Körpergut Summit von 20.-22. Feb. 2024: www.koerpergut.at/koerpergut-summit-2024/
Instagram: www.instagram.com/koerpergut_official
Kostenlose 10-Minuten Videos: www.koerpergut.at/10-minuten-videos/
Kostenlose Anleitung zur Energielevel-Methode: www.koerpergut.at/anleitung-energielevel-methode/

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Ayurveda Wissen für Eltern – wie ein entspannter Umgang mit Ernährung, Handy & Co gelingt / Podcast Interview mit Sina Kunz

Zu Gast bei mir ist diesmal Sina Kunz, die Familien als ganzheitlicher Gesundheitscoach mit Spezialisierung auf Ayurveda begleitet. Wir sprechen im Interview über das oft leidige Thema gesunde Ernährung bei Kindern, den Balanceakt zwischen elterlicher Führung und kindlicher Selbstverantwortung und warum es nur funktioniert, wenn jeder in der Familie er selbst sein darf.

Sina ist selbst zweifache Mutter und ayurvedischer Kindergesundheitscoach, Ayurveda Koch Practicioner, Ayurveda Lifestyle Coach, Vastu-Beraterin, Kinder-Yogalehrerin, Innere-Kind-Mentorin und Human Design Coach.

Das Interview mit ihr ist vollgepackt mit praktischen Beispielen aus dem Familienalltag. Ich wünsch Dir viel Spaß beim Hören!

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Das erfährst Du im Interview:

  • Warum es nur funktioniert, wenn in der Familie jeder er selbst sein darf.
  • Ernährung als Problemthema mit Kindern.
  • Wie man Selbstverantwortung bei Kindern fördert.
  • Kompensationsmechanismen bei Kindern aufdecken.
  • Der Balanceakt zwischen Führung und Selbstverantwortung.
  • Was Eltern lernen dürfen, damit sie ihren Kindern Gutes tun können.

Mehr über Sina Kunz:

WebSite: https://sinakunz.com
Instagram: https://www.instagram.com/sina__kunz/

Zur Podcast Folge:

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